Veranstaltungs-Highlights in Franken 2016

Bamberg ist Welterbe der UNESCO. (Foto: ©Nicole Fuchsbauer)
 
Burgruine Neideck in der Fränkischen Schweiz. (Foto: ©Nicole Fuchsbauer)
 
Präsentierten den im Design der Landesgartenschau gestalteten agilis-Zug: Bayreuths Oberbürgermeisterin Brigitte Merk-Erbe, agilis-Geschäftsführer Dietmar Knerr und Gartenschau-Maskottchen Glotzaugengerch. (Foto: ©LGS Bayreuth 2016)
 
Die Fränkische Schweiz bietet für alle Radfans Abenteuer. Ob für ambitionierte Sportler oder Radausflüge mit traumhaften Ausblicken. (Foto: ©Nicole Fuchsbauer)
 
Sogar Drachen gibt es in Franken zu bestaunen (Giechburg). (Foto: ©Nicole Fuchsbauer)
REGION (nf) - Das Reiseland Franken im Norden Bayerns gilt bei vielen Gästen als „verkleinertes Abbild Deutschlands“. Jede der 16 unterschiedlichen Reiselandschaften hat ihren eigenen, unverwechselbaren Reiz. Mehr als die Hälfte der Fläche Frankens ist in insgesamt zehn Naturparke eingebunden: Traumlandschaften für Genießer. Sehenswürdigkeiten, Museen und Kulturleben locken zudem nach Franken. Und als „Sahnehäubchen“ genießt man die fränkische Küche, die Bierspezialitäten und den Frankenwein.


Ein Spiegelbild der Vielfalt Frankens sind seine Städte. Ansbach, Aschaffenburg, Bamberg, Bayreuth, Coburg, Dinkelsbühl, Eichstätt, Erlangen, Fürth, Kulmbach, Nürnberg, Rothenburg ob der Tauber, Schweinfurt oder Würzburg zählen zu den Glanzlichtern. Noch dazu gehören mit der prachtvollen Würzburger Residenz, der Bamberger Altstadt und dem barocken markgräflichen Opernhaus in Bayreuth drei fränkische Städte zum Welterbe der UNESCO. Zusammen mit dem Raetisch-Germanischen Limes, einst Grenzmauer der Römer, liegen alleine vier der sieben bayerischen UNESCO-Welterbestätten in Franken.

500 Jahre Reinheitsgebot

In Franken erlebt man noch alte Traditionen, wie zum Beispiel das „Flindern“ in Pegnitz: Früher durften die Bürger abwechselnd jeweils eine Woche lang ihr im Kommunbrauhaus gebrautes Bier ausschenken. Als Zeichen für den Ausschank hängten sie ein Büschel Zweige und eine aufgeblasene Schweinsblase an die Eingangstür – daran erkennt man heute noch die „Flinderer“ unter den Gasthäusern in Pegnitz, die von April bis Juni ihr Bier zu deftigen Spezialitäten servieren. Das Bierland Franken entdecken Genießer auch aktiv: auf Bierradwegen, wie der neuen Route unter dem Motto „Wir sind Rhöner Bier!“ in der Rhön, zahlreichen Bierwanderungen, bei Brauseminaren oder Bierführungen. So lädt etwa Erlangen zur genussvollen BierKul-Tour, bei der die Teilnehmer nicht nur viel Interessantes aus der Stadt- und Biergeschichte erfahren, sondern auch sechs Bierspezialitäten kennenlernen. Viel Wissenswertes über die Biergeschichte entdeckt man auch bei einem Besuch der Ausstellung „500 Jahre Reinheitsgebot – Bier im Lieblichen Taubertal“, die von April bis Oktober 2016 zunächst in Bad Mergentheim und anschließend in Tauberbischofsheim, Rothenburg ob der Tauber und Wertheim zu sehen ist. Vor allem stehen die fränkischen Biere 2016 aber natürlich im Mittelpunkt genussreicher Veranstaltungen und ausgelassener Feste. Gleich zum Auftakt des Jahres laden Küchenchefs in der Fränkischen Schweiz zu den „BierWochen“ (10. Februar bis 23. April 2016) mit verschiedenen „bierigen“ Gerichten. Genussvolle Erlebnisse warten zum „Tag des Bieres“ (23. April 2016), der zum Beispiel in Bamberg mit seinen neun Brauereien im Rahmen der „Bamberger Biertage“ (23. und 24. April 2016) gefeiert wird. Traditionsfeste wie die Erlanger Bergkirchweih (12. bis 23. Mai 2016), das Fränkische Bierfest in Nürnberg (25. bis 29. Mai 2016), das Forchheimer Annafest (22. Juli bis 1. August 2016) oder die Kulmbacher Bierwoche (30. Juli bis 7. August 2016) gehören auch im Jubiläumsjahr zu den Highlights für Biergenießer. Einen Überblick über die fränkischen Brauereien, typische Bierspezialitäten, erlebnisreiche Biertouren und natürlich die schönsten Veranstaltungen im Jubiläumsjahr 2016 gibt die Website „Franken – Heimat der Biere“
www.franken-bierland.de

Ehrung für Weltpoet Friedrich Rückert

Zu seinem 150. Todestag ehren Städte und Orte den Dichter und Orientalisten Friedrich Rückert, allen voran seine Geburtsstadt Schweinfurt. Im Mittelpunkt des Programms steht hier die Literaturausstellung „Der Weltpoet“, die vom 8. April bis 10. Juli 2016 in der Kunsthalle Schweinfurt und im Anschluss auch im Stadtmuseum Erlangen (24. Juli bis 13. November 2016) und in Coburg (14. Januar 2017 bis 17. April 2017) zu sehen ist. Bei Konzerten lassen die Zuhörer sich außerdem von Rückert-Vertonungen berühmter Musiker wie Schubert und Mahler bezaubern (30. April und 20. November 2016), und auch ein Poetry-Slam ehrt den Dichter (5. März 2016).
www.schweinfurt360.de
www.erlangen.de/stadtmuseum
www.coburg-tourist.de
www.ebern.de

Landesausstellung Karl IV.

2016 feiert Franken auch den 700. Geburtstag eines einflussreichen Herrschers: Kaiser Karl IV. prägte die Geschicke des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation weit über seinen Tod hinaus. In Nürnberg setzte er sein Siegel unter die „Goldene Bulle“, die bis ins Jahr 1806 die Wahl des Kaisers durch die Kurfürsten regelte. Besonders förderte Karl, der lieber mit der Feder als mit dem Schwert regierte, den Handel, sodass die Verbindungsroute zwischen seiner Geburtsstadt Prag und der Freien Reichsstadt Nürnberg als „Goldene Straße“ bekannt wurde. Entlang dieser Route erinnern im Jubiläumsjahr 2016 zahlreiche Veranstaltungen an den Kaiser, allen voran die erste bayerisch-tschechische Landesausstellung Karl IV. Sie ist zunächst in Prag zu sehen und öffnet am 20. Oktober 2016 ihre Türen im Germanischen Nationalmuseum in Nürnberg. Hochkarätige Ausstellungsstücke aus dem Mittelalter und interaktive Stationen lassen Karls Regierungszeit lebendig werden. Im nahen Lauf an der Pegnitz wartet außerdem ein weiterer Höhepunkt: Im Wenzelschloss, das auf Karl IV. zurückgeht, öffnet während der Zeit der Landesausstellung der prächtige Wappensaal seine Tore für Besucher.
www.hdbg.de/karl
www.gnm.de/ausstellungen

Landesgartenschau Bayreuth

„Musik für die Augen“ verspricht Bayreuth vom 22. April bis 9. Oktober 2016: Die Landesgartenschau 2016 präsentiert nicht nur vielfältige Blütenträume, sondern auch ganz unterschiedliche Erlebnislandschaften. Die Wilhelminenaue, benannt nach der gartenverliebten Bayreuther Markgräfin, schlägt eine blühende Brücke zwischen historischer Innenstadt, Hofgarten und Eremitage. Entlang des renaturierten Roten Mains flanieren Gartenschaubesucher auf der Auenpromenade von einer Erlebniswelt in die nächste: Panoramablicke und Kulinarisches, Sportangebote, eine Dirtbike- und Parcours-Anlage für Jugendliche und Kinderspielzimmer im Grünen – für jede Generation ist etwas dabei. Ein Großteil des Geländes ist barrierefrei zugänglich. Rund um die Landesgartenschau präsentiert Bayreuth außerdem ein vielfältiges Rahmenprogramm mit Theater, Konzerten und mehr
www.landesgartenschau2016.de

Samba-Fieber in Coburg

In Coburg treibt das Samba-Fieber bunte Blüten – und das seit 25 Jahren. Heiße Rhythmen und farbenfrohe Kostüme verwandeln die Stadt auch 2016 wieder in ein buntes, fränkisches Rio (8. bis 10. Juli 2016). Sambagruppen und Capoeira-Tänzer aus aller Welt – insgesamt rund 3.000 Tänzer – feiern zusammen mit den Zuschauern ein Fest der Tanzfreude und Lebenslust in der historischen Innenstadt. Genauso bunt gemischt wie die Gäste und das Programm präsentiert sich an diesem Wochenende auch die Küche: Neben brasilianischen Leckereien kommt die Coburger Bratwurst zu Ehren, Caipirinha und fränkisches Bier sorgen für Erfrischung
www.samba-festival.de

Ölbergandachten in Berching

Franken feiert gern ausgelassen, aber auch ernste Traditionen sind im Urlaubsland tief verwurzelt – wie die Ölbergandachten in Berching im Naturpark Altmühltal. Seit 500 Jahren versammeln sich hier die Gläubigen an den Donnerstagen der Fastenzeit (11., 18. und 25. Februar, 3. und 10. und 17. März 2016) in der St.-Lorenz-Kirche. Ein einfaches, aber eindrucksvolles Ölbergspiel führt den Zuschauern Jesu Leiden im Garten Gethsemane vor Augen. Berührende Gesänge begleiten die szenische Darstellung (www.berching.de/kirche/andacht/oelbergandacht).

Kirchweihen und Feste

Selbstverständlich wird in Franken gerne gefeiert: sei es bei traditionellen Bierfesten und Kirchweihen wie der Erlanger Bergkirchweih (12. bis 23. Mai 2016), der Kulmbacher Bierwoche (30. Juli bis 7. August 2016), der Michaelis-Kirchweih in Fürth (1. bis 12. Oktober 2016) oder bei stimmungsvollen Musikveranstaltungen wie dem Würzburger Mozartfest (3. Juni bis 3. Juli 2016). Historische Festspiele wie die Rokoko-Festspiele in Ansbach (1. bis 3. Juli 2016) oder die „Kinderzeche“ in Dinkelsbühl (14. bis 24. Juli 2016) hingegen nehmen die Besucher mit auf eine Zeitreise in die Vergangenheit. Großereignisse bietet Franken auch in Sachen Sport: Bereits eine internationale Triathlon-Legende ist die „DATEV Challenge Roth“ am 17. Juli 2016
www.frankentourismus.de/veranstaltungen

Aktivurlaub

Unvergessliche Tourerlebnisse unter anderem der bereits seit 2004 als Qualitätswanderweg zertifizierte „Frankenweg – vom Rennsteig zur Schwäbischen Alb“ oder der „Fränkische Gebirgsweg“. Der 520 Kilometer lange „Frankenweg – vom Rennsteig zur Schwäbischen Alb“ durchquert das Wanderparadies Franken von Nordosten bis zu seinem südlichsten Zipfel; der „Fränkische Gebirgsweg“ führt auf 425 Kilometern über einige der stattlichsten Gipfel Frankens.
www.frankentourismus.de/wandern

Radtouren

Für Genießer von Radtouren erfüllt Franken ebenfalls höchste Ansprüche. In Franken tragen drei Radwege hohe Auszeichnungen des Allgemeinen Deutschen Fahrradclubs (ADFC). Die 5-Sterne-Route „Liebliches Taubertal – Der Klassiker“ präsentiert sich als eine rund 100 km lange Radtour von Rothenburg ob der Tauber bis Wertheim am Main, die mitten hinein in die Geschichte führt (www.liebliches-taubertal.de). Mit vier Sternen ausgezeichnet wurde der „Aischtalradweg“. Er verbindet das mittelalterliche Rothenburg mit der UNESCO-Weltkulturerbestadt Bamberg und führt vorbei am Aischgrund – einer überaus reizvollen Flusslandschaft und eines der größten zusammenhängenden Weihergebiete Mitteleuropas (www.aischtalradweg.eu). Der Vier-Sterne-Radweg „Rhönradweg“ ist eine anspruchsvollere Tour in Franken. 1.500 Höhenmeter müssen auf der 182 Kilometer langen Strecke überwunden werden. Dabei genießen Radler die abwechslungsreiche Landschaft der Rhön mit Flusstälern, Wäldern, Hochflächen und Mooren. Wohl eine der abwechslungsreichsten Routen ist mit einer Streckenlänge von rund 600 Kilometern der „Main-Radweg“.
www.rhoen.de
www.mainradweg.com

Motorradfans

Den Fahrtwind genießen in Franken nicht nur Radler, sondern auch Motorradfahrer. Abwechslungsreiche Touren, die Natur und Städtehöhepunkte gleichermaßen bieten, idyllische Rastplätze und motorradfreundliche Gastbetriebe machen Franken zum entspannten Biker-Paradies. Eine Auswahl an Touren durch die 16 fränkischen Urlaubslandschaften sowie überregionale Touren durch Franken finden Motorradfahrer in einer eigenen Broschüre zu diesem Thema, die bei FrankenTourismus erhältlich ist. Ein praktischer „Beifahrer“ ist neben der Broschüre auch die kostenlose App für Motorradfahrer in Franken, die neben den Touren unter anderem den Weg zu motorradfreundlichen Gastgeber weist.

Heilbäder und Kurorte
17 Heilbäder und Kurorte im „Gesundheitspark Franken“: Sie sind – dank innovativer Konzepte und den Heilschätzen aus der Natur wie Sole, Radon oder Stahl – wahre Gesundheitsexperten. Mit ihren modernen Thermen, großartigen Saunalandschaften und Wellnessangeboten sowie Besonderheiten wie dem ersten Heilwassersee in Deutschland oder Salzseen mit einer Konzentration wie im Toten Meer kann man sich hier körperlich regenerieren und vor allem die Seele nach allen Regeln der Kunst baumeln lassen.
www.gesundheitspark-franken.de)

Franken-Paradiese
Oasen, in denen es sich herrlich durchatmen lässt, sind Frankens Parks und Gärten. Dieser grünenden und blühenden Pracht zollt FrankenTourismus mit dem Projekt „Parks & Gärten. Frankens Paradiese“ Tribut. Dazu gehört die Webseite www.frankens-paradiese.de, die Gartenliebhabern den Weg ins Grüne weist – und auch eine kostenlose App zum Thema ist verfügbar.

Franken Wein

Leib und Seele werden natürlich auch durch kulinarische Erlebnisse zusammengehalten – in Franken sind diese von besonderer Qualität. So setzt die Kampagne „Franken – Wein.Schöner.Land!“ als fränkische Qualitätsoffensive auf die Vernetzung aller touristischer Bereiche Weinfrankens. Offeriert werden für den genussorientierten Weinfreund auf der Basis hoher Qualitätskriterien ausgewählte Angebote unter anderem aus den Bereichen „Zu Gast beim Winzer“, „Weine und Winzer“, „Weinfeste“ und „Weinwanderwege“. Die beliebten Informationen zu den Reisen zum Frankenwein sind auch als App verfügbar. Die kostenlose Software ermöglicht es, sämtliche Inhalte der Website www.franken-weinland.de mit detailliertem Kartenmaterial und umfangreichen Infos aus dem AppStore herunter zu laden. Die georeferenzierten Karten dienen zum einen der effektiven Reiseplanung per Smartphone und erleichtern zum anderen die Orientierung vor Ort um ein Vielfaches.

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www.frankentourismus.de
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