Vom Bikini-Atoll zum Bikini der Brigitte Bardot

Der Bikini wurde in den 1960er Jahren auch in Deutschland populär. Ausstellung ,,Body Talks. 100 Jahre BH" im Museum für Kommunikation. (Foto: Museum für Kommunikation)
Beiprogramm zur Wechselausstellung „Body Talks. 100 Jahre BH“ wird fortgesetzt

NÜRNBERG (pm/nf) - Der Medienwissenschaftler Prof. Lars Nowak widmet sich in seinem Vortragdem eng mit dem BH verwandten Bikini, der seit den 1960er Jahren auch in Deutschland populär wurde.


Dabei wird er der Frage nachgehen, was der 1946 von dem französischen Bademodendesigner Louis Réard kreierte Bikini mit den Atombombentests der USA zu tun hat und warum man von einer Sexualisierung der Atombombe in der amerikanischen Populärkultur der späten1940er und 50er Jahre sprechen kann. Darüber hinaus wird er erläutern, welchen Beitrag Filmstars wie Marilyn Monroe, Brigitte Bardot und Ursula Andress zur Durchsetzung des Bikinis geleistet haben.
Prof. Nowak hat eine Juniorprofessur für Medienwissenschaft (Visualität und Bildkulturen) am Institut für Theater- und Medienwissenschaft der Friedrich- Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg inne. Die Bildsprache von Fotografie und Film ist einer seiner Arbeitsschwerpunkte.

Der Vortrag findet im Beiprogramm zur Ausstellung „Body Talks. 100 Jahre BH“ statt, die ist zum Besuch geöffnet ist. Die Präsentation erzählt noch bis zum 7.6.2015 anhand der Geschichte des BHs auch 100 Jahre turbulente Zeitgeschichte.

Referent: Prof. Lars Nowak, Universität Erlangen-Nürnberg
Termin: Donnerstag, 30. April 2015, 19 Uhr
Ort: Museum für Kommunikation Nürnberg, Lessingstraße 6
Eintritt frei
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