250.000 Euro für ,,Pegnitzwelle“

Bayerns Finanzminister Markus Söder (2.v.l.) mit Organisator Stefan Bachschmid (l.), Roland Amon (2.v.r.) und 1. Vorsitzender Michael Heitz vom Surfverein unter der Theodor-Heuss-Brücke. Foto: Udo Dreier

Staatlicher Zuschuss wird gewährt

NÜRNBERG (nf) - „Der Freistaat wird die ‚Dauerwelle Nürnberg‘ als Modellprojekt mit maximal 250.000 Euro fördern“, kündigte Staatsminister Dr. Markus Söder bei einem Pressetermin gemeinsam mit Michael Heitz, Roland Amon und Stefan Bachschmid vom Surfverein „Dauerwelle Nürnberg e. V.“ an.

Nach dem Vorbild der weltberühmten Eisbachwelle in München will der Nürnberger Verein das Wellenreiten auf Flüssen in die Stadt bringen und an der Pegnitz bei der Theodor-Heuss-Brücke eine künstliche Surfwelle errichten. Kritiker mögen anmerken, dass so 250.000 Euro Steuergelder den Bach runter gehen, die woanders dringender nötig wären. Doch der bayerische Finanzminister sieht das anders: „Mit der Finanzierung über das Modellprojekt schlägt der Freistaat neue Wege für ein unkonventionelles Projekt ein. Ein erster Schritt ist getan, um den Traum der Surfer zu verwirklichen. Jetzt müssen Stadt und andere Sponsoren nachziehen!“ so Söder. Die Gesamtkosten des Projekts werden vom Verein „Nürnberger Dauerwelle e. V.“ auf ca. 500.000 Euro geschätzt. Durch einen besonderen technologischen Ansatz soll eine Welle errichtet werden, die auch unter wechselnden Bedingungen (Abfluss, Wasserstände) an vielen Tagen im Jahr nutzbar ist.

Der Freistaat fördert die Errichtung der Welle auf der Grundlage eines gemeinsam von StMUK und StMF konzipierten Modellprojektes „Sportentwicklung (technische Innovation zur Ausübung des Surfsportes auf Flüssen im unmittelbaren Umfeld von Ballungsräumen)“. Der Verein erhält auf Antrag über die Regierung von Mittelfranken einen nicht rückzahlbaren staatlichen Zuschuss in Höhe von maximal 50 Prozent der zuwendungsfähigen Kosten, höchstens jedoch 250.000 Euro.




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