9.000 Euro für schnelle Hilfe im Ernstfall

Symbolischer Spendenscheck vor lebensecht wirkender Patientin mit einem wirklichen Geldbetrag. Bei der Übergabe (v.l.) Günter Gloser, Eva Schoenauer, Dr. Franz Kainer und Dr. Bernd Landsleitner. (Foto: © Victor Schlampp)

NÜRNBERG (vs) - Große Freude bei der Klinik Hallerwiese. Dieser Tage haben der Vorsitzende des Freundeskreises der Klinik, Staatsminister a.D. Günter Gloser, und seine Stellvertreterin, Eva Schoenauer, an den leitenden Chefarzt Dr. Bernd Landsleitner und seinen Kollegen, Prof. Dr. Franz Kainer, Chefarzt für Geburtshilfe und Pränatalmedizin, einen Spendenscheck in Höhe von 9.000 Euro überreicht.

Der Betrag setzt sich aus den Eintrittsgeldern des Benefizkonzertes des Freundeskreises von 2015 sowie Fördermitteln zahlreicher Sponsoren zusammen. Mit dem Geld soll eine neue Videoanlage finanziert werden, mit deren Hilfe sogenannte Simulationsübungen der Notfallsteams aufgezeichnet und dann später ausgewertet werden können.
Zum Hintergrund: Bei Geburten können jederzeit unvorhergesehene Zwischenfälle auftreten. In durchschnittlich 30 Fällen bei 3.000 Geburten ist beispielsweise ein spontaner Kaiserschnitt erforderlich, um das Leben der Mutter oder deren Babys nicht zu gefährden. In einem solchen Fall muss das Notfallteam schnell und richtig handeln. Um dies zu üben, gibt es regelmäßig stattfindende Notfallübungen. Diese werden mittels einer Videokamera aufgezeichnet und dann im Anschluss mit dem Teilnehmerinnen und Teilnehmern ausgewertet.
Auch die Einnahmen des nächsten Benefizkonzertes sollen diesem Zweck zugute kommen. Denn nur durch eine gute technische Ausstattung können Simulationen so lebensecht wirken, dass die Akteure tatsächlich das Gefühl haben, bei einer richtigen Geburt dabei zu sein.
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