Altmühlfranken wirbt um Familien

Bei der Unterzeichnung des Gründungsdokumentes (v.l.) Ursula Leyen, Josef Göppel und Gerhard Wägemann. Foto: Photo Design, Benjamin Wallinger Weißenburg

Arbeit und Wohnen auf dem Land im Einklang

REGION - Etwa 300 Personen haben die offizielle Gründung des „Bündnisses für Familie altmühlfranken“ im Kulturzentrum Karmeliterkirche in Weißenburg gefeiert. Gemeinsam mit Bundesministerin Ursula von der Leyen unterzeichnete Landrat Gerhard Wägemann symbolisch die Erklärung zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf der Initiative „Lokale Bündnisse für Familie“.


„Bündnisse für Familien sind notwendig, um sich den Veränderungen im Wandel der Zeit anzupassen. Entsprechende Netzwerke helfen bei der Frage, wie man Familie und Beruf vereinbaren kann“, so die Bundesministerin in ihrer Ansprache. Aufgrund des demographischen Wandels habe der Wettbewerb der Regionen um Familien und Fachkräfte bereits begonnen. Nur durch herausragende Angebote bei den Standortfaktoren Bildung und Familienfreundlichkeit könne man in der Zukunft bestehen.
Landrat Gerhard Wägemann betonte in seinem Grußwort, dass beim Thema Vereinbarkeit von Familie und Beruf im Landkreis durchaus noch Luft nach oben sei. Auf seine Aussage, dass vor allem angesichts des drohenden Fachkräftemangels das negative Pendlersaldo von derzeit rund 6.500 Personen anzugehen sei, erwiderte die Ministerin, dass dies doch eher ein gutes Zeichen für die Lebensqualität im Landkreis sei. Das bedeute, dass die Menschen gerne hier wohnten und nicht vielmehr direkt an ihrem Arbeitsplatz.
Das „Bündnis für Familie altmühlfranken“ hat derzeit bereits 58 Bündnispartnerin- nen und Bündnispartner, die sich dem Thema „Familienfreundlichkeit“ verschreiben wollen.
Landrat Wägemann freute sich, dass die Bündnisgründung am Internationalen Tag für Familie und dem Aktionstag der deutschen Bündnisse für Familie stattfin- den konnte und mit der Teilnahme der Bundesministerin von der Leyen, die der Bitte des hiesigen Bundestagsabgeordneten Josef Göppel nachgekommen war, eine in seinen Augen „äußerst gelungenen Veranstaltung“ war. Am 18. Juli wird die aktive Projektarbeit in den vier Handlungsforen beginnen, zu der Interessierte herzlich eingeladen sind.





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