An den Kindern soll nicht gespart werden


FÜRTH -
Die Schaffung von weiteren Krippenplätzen bleibt für Oberbürgermeister Dr. Thomas Jung weiterhin eine der dringlichsten Aufgaben der Stadt.

Im Kindergarten- und Hortbereich habe die Stadt ihre Hausaufgaben erledigt: „Hier herrscht Vollversorgung“, so das Stadtoberhaupt.

Doch Nachholbedarf gebe es bei den unter Dreijährigen. Zwar liegt die Versorgungsquote hier mittlerweile bei etwa 20 Prozent (584 Plätze). Doch soll dies noch lange nicht das Ende der Fahnenstange sein.
Bis Ende 2013 soll sich die Quote auf 35 Prozent erhöhen.



Die Betreuung der unter Dreijährigen soll in Fürth noch weiter ausgebaut werden. Foto: ddp


Neben den 266 neuen Plätzen, die in zehn verschiedenen Einrichtungen im Stadtgebiet geschaffen werden, sollen durch freie Träger zusätzlich rund 180 Krippenplätze dazukommen. Jung begrüßte die Unterstützung durch unterschiedlichste Organisationen und Einrichtungen. Dass der Bedarf vorhanden ist, unterstrich auch Kerstin Wenzl.
Allein im Mütterzentrum, so die Leiterin, „ stehen derzeit gut 80 Kinder auf der Warteliste.“
Ein Krippenplatz sei für Eltern eine „dringliche Sorge“.

Auch Jung ist sich sicher, dass „ein ausreichendes Betreuungsangebot vielen Frauen das Ja zum Kind erleichtert.“
Dass dies für die städtischen Finanzen nicht ohne Folgen bleibt, verdeutlichte er anhand von Zahlen: „Wir geben in diesem Jahr 10,7 Millionen Euro für Kinderbetreuung aus.“
Und die angepeilte Steigerung um 15 Prozent bei den Betreuungsplätzen für die bis Dreijährigen würde für die Kommune Mehr kosten von 1,42 Millionen Euro jedes Jahr bedeuten.

Dass der Zeitplan bis Ende 2013 ist bewusst gewählt, gewährt der Staat doch bis zu diesem Termin für neue Krippen Zuschüsse in Höhe von 70 Prozent.
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