Antike im Fembohaus

Der Fuchs und der Storch" nach einer Fabel von Aesop. Detail einer Holzdecke aus dem Fembohaus von 1617. Foto: Museen der Stadt Nürnberg, Stadtmuseum Fembohaus

Führungsreihe ,,Fokus Stadtgeschichte“ am 1. und 24. November

NÜRNBERG - Die Führungsreihe „Fokus Stadtgeschichte“ begibt sich diesmal auf die Suche nach den Spuren der Antike im Fembohaus. Museumsleiterin Brigitte Korn vermittelt während des einstündigen Rundgangs am Donnerstag, 1. November, um 16.00 Uhr im Stadtmuseum Fembohaus, Burgstraße 15, einen Eindruck von der Vielfältigkeit baulicher Elemente des Hauses – von der Fassade bis zu innenarchitektonischen Details. Die Teilnahme und der zugehörige Museumseintritt sind kostenlos.

Mit der Renaissance besann man sich, in Abkehr von der mittelalterlichen Kunstauffassung, auf die Tradition der Antike. Sie wurde als Ausdruck höchster künstlerischer Qualität zum Vorbild. Seit Mitte des 16. Jahrhunderts fanden diese neuen Kunstkonzeptionen auch im Bereich bürgerlichen Bauens und Wohnens breitere Anwendung. So zum Beispiel im Fembohaus, dem einzig erhaltenen patrizischen Kaufmannshaus Nürnbergs, das nach fünfjähriger Bauzeit schließlich 1596 im Stil der Renaissance fertiggestellt wurde. Einem venezianischen Prachtbau nachempfunden weist es eine Fülle an baulichen Details auf, die in Formensprache, Mythologie und Bildprogramm auf die Antike verweisen.
 
Die Führung ist Teil der Reihe „Fokus Stadtgeschichte“, bei denen Museumsleiterin Brigitte Korn im zweimonatigen Rhythmus „Schätze“ des Stadtmuseums in den Blick nimmt. Sie findet nochmals am Samstag, 24. November, um 14.00 Uhr statt. An diesem Tag ist die Führungsgebühr im Museumseintritt von 5 Euro, ermäßigt 3 Euro, enthalten.

Weitere Informationen und Hinweise zur Führung gibt's im Internet:

www.museen.nuernberg.de/fembohaus/fuehrungen/oeffentliche_fuehrungen.html






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