AOK Bayern und Stadt Nürnberg setzen sich für die Gesundheitsförderung der Bürger ein

Gaben gemeinsam den Startschuss für das Projekt „Gesundheit für alle im Stadtteil“ (v. li.): Dr. Fred-Jürgen Beier, Leiter des Gesundheitsamts der Stadt Nürnberg, Dr. Ulrich Maly, Oberbürgermeister der Stadt Nürnberg, Dr. Peter Pluschke, Referent für Umwelt und Gesundheit der Stadt Nürnberg, Walter Vetter, Direktor der AOK in Mittelfranken, und Hubertus Räde, stv. Vorstandsvorsitzender der AOK Bayern. (Foto: AOK)

„Gesundheit für alle im Stadtteil“

Das Referat für Gesundheit und Umwelt der Stadt Nürnberg und die AOK Bayern haben eine Kooperation zur stadtteilbezogenen Gesundheitsförderung in vier Nürnberger Stadtgebieten geschlossen. Dr. Ulrich Maly, Oberbürgermeister der Stadt Nürnberg, Hubertus Räde, stv. Vorstandsvorsitzender der AOK Bayern, Dr. Peter Pluschke, Referent für Umwelt und Gesundheit der Stadt Nürnberg und Dr. Fred-Jürgen Beier, Leiter des Gesundheitsamtes der Stadt Nürnberg, stellten im Rathaus das Projekt „Gesundheit für alle im Stadtteil“ vor. Insgesamt vier Jahre lang setzt sich das Gesundheitsamt der Stadt Nürnberg federführend in Gostenhof (unter Einschluss von Muggenhof/Eberhardshof), St. Leonhard/Schweinau, Langwasser sowie Röthenbach Ost und West für die Gesundheitsförderung der Bewohner ein. Start des Projektes mit einem finanziellen Gesamtvolumen von fast zwei Millionen Euro ist Anfang Mai. Die AOK Bayern unterstützt das Vorhaben mit 1,7 Millionen Euro, davon werden allein im Jahr 2017 435.000 Euro ausgeschüttet.

Der Name ist Programm

Gesundheitsförderung und Prävention sollen dort angesiedelt sein, wo die Menschen leben, d.h. in ihrer unmittelbaren Lebenswelt. Bereichsübergreifend und unter Einbindung städtischer bzw. nicht-städtischer Akteure/-innen werden im Projekt v. a. strukturelle Maßnahmen der Gesundheitsförderung und Prävention abgesichert bzw. intensiviert. Damit wird die Zielsetzung verfolgt, sozialräumliche Kooperationen zu stärken und Aktivitäten vor allem auf die Verbesserung der gesundheitlichen Situation von Menschen in sozial schwierigen Lebenslagen zu konzentrieren. Hubertus Räde, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der AOK Bayern, weist darauf hin: „Der AOK Bayern liegt es besonders am Herzen, dass jeder, unabhängig vom Bildungsstand, Einkommen und kulturellem Hintergrund, Zugang zu einer gesundheitsfördernden Lebensweise hat. Deshalb unterstützen wir das Projekt sehr gerne. Denn hier profitieren alle Bürgerinnen und Bürger aus vier Nürnberger Stadtteilen gleichermaßen.“

Der Einbindung möglichst vieler Bürgerinnen und Bürger der verschiedenen Altersgruppen im jeweiligen Stadtteil kommt dabei eine besondere Bedeutung zu: Sowohl bei der Planung des Bedarfes als auch bei der Umsetzung gesundheitsförderlicher Angebote sollen die Bürgerinnen und Bürger mitentscheiden können. Damit bekommt die bisherige Linie des Gesundheitsamtes, eine trägerübergreifende und bedarfsorientierte Koordinierung zu etablieren, tatkräftige Unterstützung in Form von Gesundheitskoordinatoren/-innen in ausgewählten Stadtteilen. Oberbürgermeister Dr. Ulrich Maly betont: „Eine stadtteilbezogene Gesundheitsförderung, die dazu beiträgt, gesundheitlichen Folgen sozialer Ungleichheit entgegenzuwirken, ist ein wichtiger Beitrag zu einer solidarischen Stadtgesellschaft. Die Stadt Nürnberg dankt der AOK Bayern für ihr großes Engagement, das dieses Projekt ermöglicht hat.“

Gesundheitsförderung in den Kommunen

Ob Gemeinde, Stadt oder Landkreis – jede Kommune, die ein Präventionsprojekt plant, kann dafür bei der AOK finanzielle Förderung anfragen – so wie es auch das Gesundheitsamt der Stadt Nürnberg getan hat. Die Gesundheitskasse unterstützt im Rahmen der „Gesunden Kommune“ Maßnahmen, die dazu beitragen, das Wohlbefinden und die Gesundheit der Bürger zu steigern.

Weitere Informationen zur kommunalen Gesundheitsförderung der AOK Bayern und Anforderung der Unterlagen unter www.aok.de/bayern/gesundekommune.
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