Aufstiegstraum noch nicht ausgeträumt


FÜRTH - Nah dran, und doch wieder ganz weit weg. Das Tor zur Ersten Fußball-Bundesliga wurde den Fürthern am vergangenen Sonntag erstmal jäh vor der Nase zugeschlagen. Am Sonntag, 15. Mai (13.30 Uhr), könnte es sich aber wieder weit öffnen - vorausgesetzt die Fürther gewinnen ihr letztes Saisonspiel in der heimischen Trolli-Arena gegen Fortuna Düsseldorf.

Mit einer engagierten und überzeugenden Leistung trumpfte das Team von Coach Mike Büskens bei RW Oberhausen auf und hatte am Ende, nicht zuletzt eines überragenden Kingsley „King“ Onuegbu (2 Tore), mit 4:1 Toren die Nase vorn. Doch der Jubel wich bald einer großen Niedergeschlagenheit - bei den Fans, bei den Spielern und allen Vereinsverantwortlichen. Der Grund: der VfL Bochum drehte in der Nachspielzeit das Spiel beim VfL Osnabrück. Aus einem 1:1 wurde ein 3:1-Erfolg der Bochumer, die dasmit weiterhin mit zwei Punkten Vorsprung auf die Fürther den dritten Platz belegen, der zur Teilnahme an der Relegation für die Erste Bundesliga berechtigt.


Am Sonntag um 13.30 Uhr dürfen die Kleeblättler mit der vollen Unterstützung der Fans rechnen. Foto: Issler


So kommt es am letzten Spieltag zum entscheidenden Fernduell der beiden Aufstiegsaspiranten. Die Fürther erwarten in der heimischen Trolli- Arena Fortuna Düsseldorf, während es beim VfL Bochum zum Derby mit dem MSV Duisburg kommt. Die Fürther müssen dabei auf die Schützenhilfe der „Zebras“ hoffen, die in Bochum mindestens einen Punkt holen müssen. Im Gegenzug ist ein Sieg der Kleeblättler Pflicht.

Aufgrund der zuletzt gezeigten Leistungen dürfen die Fans durchaus auf einen Dreier ihrer Mannschaft hoffen. Dazu bedarf es aber auch der lautstarken Unterstützung aller Fürther Fußballanhänger. Mike Büskens hofft deshalb auf ein volles Stadion.

öchten ihre „überragende Saison“ (Manager Rachid Azzouzi) mit dem dritten Platz krönen, um dann nach vielen vergeblichen Anläufen in die Erste Liga aufzusteigen. Ein „Übertraum“ (Kleeblatt-Präsident Helmut Hack) würde wahr werden.

Über Monate hinweg fehlten wichtige Leistungsträger wie Stephan Schröck, Christopher Nöthe, Kingsley Onuegbu, Max Grün oder auch Kim Falkenberg. Dennoch bewies die junge Mannschaft aus dem Ronhof Moral, Kampfeswillen und Spielstärke und blieb so bis zum Schluss im Aufstiegsrennen dabei. Vielleicht gehen sie am Ende auch vor dem VfL Bochum über die Ziellinie.

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