Besuch des Bayerischen Staatssekretärs Franz Josef Pschierer im Energie Campus Nürnberg

Rundgang Solarfabrik der Zukunft (v.l): Prof. Dr. Christoph Brabec, ZAE, Franz Josef Pschierer, Bayerischer Staatssekretär, Prof. Dr. Wolfgang Arlt, EnCN-Sprecher sowie Dr. Jens Hauch,EnCN GF. (Foto: oh/EnCN/Kurt Fuchs)
NÜRNBERG (pm/nf) - Der Bayerische Staatssekretär für Wirtschaft, Medien, Energie und Technologie, Franz Josef Pschierer, besuchte den Energie Campus Nürnberg (EnCN), um sich persönlich über den derzeitigen Stand der Energieforschung in der Metropolregion Nürnberg zu informieren. Der Staatssekretär zeigte sich beeindruckt von der institutions-und lehrstuhlübergreifenden Zusammenarbeit und Kommunikation sowie von der Themenvielfalt im EnCN.

Er unterstrich die Wichtigkeit der Energieforschung für Bayern und die Notwendigkeit des Fortbestandes des EnCN über dessen Förderzeitraum hinaus. Ferner betonte er, dass er auch in Zukunft auf Diskussionsbeiträge des EnCN zu aktuellen Energiefragen hoffe. Der Energie Campus Nürnberg ist eine interdisziplinäre Energieforschungsplattform mit 6 Forschungsinstitutionen, 13 Fachrichtungen und 160 Mitarbeitern. Er verfolgt das Ziel, mit einer ganzheitlichen Betrachtung, die notwendigen Technologien für eine nachhaltige Energieversorgung, basierend auf regenerativen Energiequellen, zu schaffen. Der Bayerische Staat investiert dafür 50 Mio. Euro über 5 Jahre bis Ende 2016.

In verschiedenen Vorträgen konnten die Wissenschaftler des EnCN ihren Beitrag zur erfolgreichen Umsetzung der Energiewende in Bayern Staatssekretär Pschierer präsentieren. Die Themen reichten von chemischer Speicherung, innovativen Netzen und der Simulation von vernetzten Energiesystemen über höchstwärmedämmende Baustoffe bis hin zu Strommarktmodellen. Darüber hinaus stellte Prof. Dr. Christoph Brabec, Projektleiter der Solarfabrik der Zukunft, seine Spitzenforschung auf dem Gebiet druckbarer Photovoltaik vor. „Wir möchten als leuchtendes Beispiel die Vorreiterrolle Bayerns in der Umsetzung der Energiewende stärken. Unser großes Ziel ist es, Solarmodule mit herkömmlichen Druckverfahren herzustellen, die Gestehungskosten von weniger als 5 ct/kWh ermöglichen“, so Brabec.

Bayerns Energieministerin Ilse Aigner befürwortete kürzlich den Ausbau der Nürnberger und Erlanger Kompetenzen zu einem Expertenzentrum für die Energiewende. „Mit einer Vielzahl von Projekten zur Technologieentwicklung entlang der gesamten Energiekette beweisen die EnCN-Wissenschaftler/innen bereits heute ihre Kompetenz. Dazu kommt noch das sich in der Entwicklung befindliche Helmholtz-Institut HI ERN. Der EnCN verfügt schon jetzt über ein großes Forschungsnetzwerk in der Metropolregion und in Bayern, und eignet sich hervorragend, um solch ein Expertenzentrum für Energie umzusetzen“, unterstreicht Prof. Dr. Wolfgang Arlt, Sprecher der Wissenschaftlichen Leitung des EnCN.
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