Besucherrekord in den Museen

Germanisches Nationalmuseum (Foto: CTZ/Kowatsch)

Alle Nürnberger Häuser stehen gut da - Steigerung um 5 Prozent

NÜRNBERG (pm/nf) - Die Museen der Stadt Nürnberg können für das Jahr 2013 einen Rekord vermelden. Nie zuvor haben mehr Menschen den Weg in die sieben Häuser des 1994 gebildeten Museumsverbunds gefunden: 643.733 Besuche lautet die herausragende Zahl. Damit ist – verglichen mit dem Vorjahr (612.327 Gäste) – eine Steigerung um 5 Prozent zu vermelden.
Dieser Erfolg ist umso beachtlicher, weil er nicht durch außergewöhnlich erfolgreiche Einzelausstellungen oder Mega-Events zustande gekommen ist. Dies war zum Beispiel im mit rund 620.000 Besuchern bisher besucherstärksten Jahr 2002 der Fall. Damals waren im Museum Industriekultur weit über 100.000 vor allem Kinder und Jugendliche begeistert von der Ausstellung „MausOleum – Die Sendung mit der Maus“. Das Jahr 2002 war außerdem das erste Betriebsjahr des Dokumentationszentrums Reichsparteitagsgelände, das damals als neues Haus fast 230.000 Interessierte in die Kongresshalle führte.
Auch die Erfolgsbilanz des Jahres 2012 mit 612.000 Museumsgästen ließ zunächst den Schluss zu, die Museen der Stadt Nürnberg hätten hauptsächlich von der Dürer-Ausstellung des Germanischen Nationalmuseums profitiert. Das ist sicherlich, vor allem für das Albrecht-Dürer-Haus, nicht völlig von der Hand zu weisen. Doch obwohl dieses Haus 2013 als einziges im Verbund im Vergleich zu 2012 einen negativen Besuchersaldo verzeichnen muss, belegt der Vergleich zu 2011 mit einer Steigerung um 14.000 Besuche (22 Prozent) das gewachsene Interesse an Albrecht Dürers neu gestalteter Wirkungsstätte.
Der Zuwachs im Jahr 2013 von 31.000 Besuchen ist zu einem guten Drittel dem Dokumentationszentrum (plus 11.000 Gäste beziehungsweise 5 Prozent) geschuldet und unterstreicht die herausragende Bedeutung dieser Einrichtung für die Stadt Nürnberg.
„Der Erfolg aller Museen der Stadt Nürnberg spricht dafür, dass die jahrelange, kontinuierliche Arbeit des gesamten Museumsteams auf fruchtbaren Boden gefallen ist. Im langjährigen Vergleich stehen alle Häuser ausgezeichnet da“, erklärt Ingrid Bierer, Direktorin der Museen der Stadt Nürnberg, und verspricht: „Dieser Erfolg ist Freude, Ansporn und Verpflichtung zugleich. Die Museen bedanken sich bei ihren Besucherinnen und Besuchern für ihr Vertrauen und werden nicht nachlassen, neue Ideen zu entwickeln, um die vielfältigen Erwartungen zu erfüllen.“
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