Bildungserfolg für Bayern

Zufrieden: Die guten Ergebnisse der bayerischen Schülerinnen und Schüler erfreuten Kultusminister Dr. Spaenle. Foto: oh

Kultusminister Dr. Ludwig Spaenle zum Ländervergleich an Grundschulen

REGION - „Einen großen Bildungserfolg haben die bayerischen Schü?lerinnen und Schü?ler beim 1. Ländervergleich in der 4. Jahrgangsstufe der Grund- und Förderschulen bewiesen.“ So kommentierte Bayerns Kultusminister Dr. Ludwig Spaenle die Ergebnisse des 1. bundesdeutschen Ländervergleichs in der 4. Jahrgangsstufe der Grund- und Förderschulen: „Und die bayerischen Schulen sind sehr leistungsfähig.“

In beiden untersuchten Fächern, nämlich Deutsch und Mathematik, rangieren die bayerischen Schülerinnen und Schü?ler auf Platz 1 – fü?r Minister Spaenle Ergebnis der konsequenten pädagogischen Arbeit des „Förderns und Forderns“ in einem verlässlichen pädagogischen Rahmen. Der Kultusminister nutzte die Vorstellung der Ergebnisse als Anlass, um den Lehrkräften und den Eltern zu danken, dass sie so intensiv die Kinder fördern und ihnen wichtige Kompetenzen und Wissen vermitteln. Bei der Lesekompetenz hatten die bayerischen Schü?lerinnen und Schü?ler mit 515 Punkten den 1. Platz belegt, beim Zuhören mit 513 und in der zusammenfassenden Wertung in Mathematik mit 519 Punkten jeweils ebenfalls Platz 1.

Ergebnisse repräsentieren Leistungsfähigkeit
Bundesweit waren zu diesem repräsentativen 1. Ländervergleich in der 4. Jahrgangsstufe rund 27.000 Schü?lerinnen und Schü?ler von ü?ber 1.300 Grund- und Förderschulen fü?r die Fächer Deutsch und Mathematik eingebunden worden, darunter befanden sich 1.681 Schü?lerinnen und Schü?ler von 75 bayerischen Grund- und drei bayerischen Förderschulen. Die Ergebnisse stehen repräsentativ fü?r die Leistungsfähigkeit von knapp 3 Millionen Schü?lerinnen und Schü?lern in Deutschland in der Grundschule, darunter gut 470.000 in Bayern. Als Orientierungslinie fü?r den Ländervergleich fungierten die Bildungsstandards, die die Kultusministerkonferenz festgesetzt hat.

Wichtig ist fü?r Minister Spaenle, dass in Bayern nahezu alle Schülerinnen und Schü?ler die Bildungsstandards der KMK erreichen – weniger als ein Zehntel der Kinder haben die Mindestkompetenzen nicht erreicht, ü?ber drei Viertel der Kinder erreichen und ü?bertreffen die Regelstandards sowohl in Deutsch wie auch in Mathematik. Mehr als ein Fü?nftel der bayerischen Schü?lerschaft der 4. Jahrgangsstufe erreicht in Mathematik sogar die höchste Kompetenzstufe und erbringt hier nach Ergebnissen der Untersuchungen „Spitzenleistungen“. „Unabhängig vom Elternhaus sollen die Schü?lerinnen und Schü?ler in Bayern gleich gute Chancen haben“, so der Minister. Im neuen Lehrplan, der derzeit fü?r die Grundschule vorbereitet wird, wird die Kompetenzorientierung noch weiter im Mittelpunkt stehen.
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