,,Blond! Made in Nürnberg": Beim IHK-Gründerpreis 2016 rasant durchgestartet

Auszeichnung für ,,Blond! Made in Nürnberg": Inhaberin Kerstin Brkasic-Bauer. (Foto: IHK/Fuchs)
 
IHK-Gründerpreis für „Blond! Made in Nürnberg®“ (Foto: IHK/Fuchs)
Pfiffiges Modelabel in Johannis konnte die Jury überzeugen - Alle Sieger: aConTech Enterprise IT-Solutions GmbH, Fürth / „Blond! Made in Nürnberg“ / GME German Medical Engineering GmbH, Erlangen

NÜRNBERG/FÜRTH/ERLANGEN (pm/nf) – Dienstleistungen rund um das Cloud Computing, mitwachsende Kindermode und tragbare Lasergeräte für Medizin und Kosmetik: Für diese Geschäftsideen werden Stefan Zenkel (Geschäftsführer der aConTech Enterprise IT-Solutions GmbH, Fürth), Kerstin Brkasic-Bauer (Inhaberin von Blond! Made in Nürnberg) sowie Dr. Stefan Schulze und Dr. Dietmar Fischer (Gründer der GME German Medical Engineering GmbH, Erlangen) mit dem IHK-Gründerpreis 2016 ausgezeichnet.


IHK-Präsident Dirk von Vopelius und Fürths Bürgermeister Markus Braun gratulieren den Preisträgern bei einer Feierstunde in der IHK Akademie Mittelfranken. Die Laudatoren und Paten der Preisträger Ingrid Hofmann (Geschäftsführerin der I.K. Hofmann GmbH, Nürnberg), Peter Kurz (Vorstand der Leonhard Kurz Stiftung & Co. KG, Fürth) und Norbert Metz (Geschäftsführer der allfra Regionalmarkt Franken GmbH, Wittelshofen) stellen die Gewinner vor. Dr. Kathrin Degmair (Leiterin Studio Franken des Bayerischen Rundfunks) moderiert die Veranstaltung und begründet die Entscheidung der Jury. Die Preisträger erhalten ein Preisgeld von jeweils 10.000 Euro, das von der IHK zur Verfügung gestellt wird.

Die IHK Nürnberg für Mittelfranken hatte den IHK-Gründerpreis 1996 im Zuge ihrer „Existenzgründungsoffensive“ ins Leben gerufen, um das Gründerklima in der Region weiter zu verbessern. Mittlerweile hat sich ein festes Netzwerk aus Verbänden, Kommunen, Gründerzentren, Kreditinstituten, Förderbanken, Hochschulen und Initiativen gebildet, das Gründer und junge Unternehmen fördert. In den letzten 21 Jahren haben sich rund 750 junge Unternehmen für den IHK-Gründerpreis beworben, sie hatten innerhalb der ersten fünf Jahre nach ihrer Gründung rund 11 500 Arbeitsplätze und über 500 Ausbildungsplätze geschaffen.

IHK-Präsident Dirk von Vopelius wies bei der Preisverleihung darauf hin, dass 2015 die Zahl der Unternehmensgründungen sowohl bayernweit als auch in Mittelfranken weiter gesunken ist. Eine wesentliche Ursache sei die weiterhin gute Konjunktur und Arbeitsmarktlage, sodass die vermeintlich sichere Anstellung der Selbstständigkeit vorgezo- gen werde. Diese Entwicklung sei jedoch nur auf dem ersten Blick ausschließlich negativ zu bewerten: Denn besonders stark gesunken sei die Zahl der Gründungen, die mangels anderer Erwerbsalternativen sozusagen aus der Not heraus entstehen. Den Erfahrungen der IHK-Gründungsberater zufolge seien diese Gründungen jedoch oft unzureichend vorbereitet und scheiterten deshalb überdurchschnittlich häufig. Dagegen steige die Zahl der Gründungen, bei denen die Umsetzung einer unternehmerischen Idee als Hauptmotivation angegeben wird. Dirk von Vopelius nannte einen weiteren positiven Aspekt der Gründerstatistik 2015: Im Gegensatz zum gesamten Freistaat sei der Saldo aus Gewerbean- und -abmeldungen in Mittelfranken im Vergleich zum Vorjahr wieder leicht angestiegen. In Mittelfranken gaben im vergangenen Jahr knapp 14 600 Unternehmer auf, es wurden jedoch rund 15 600 Gewerbe neu angemeldet, sodass unter dem Strich knapp 1.000 Gewerbe neu entstanden.

„Blond! Made in Nürnberg®“

Nürnbergs Wirtschaftsreferent Dr. Michael Fraas gratulierte der Gründerin Kerstin Brkasic-Bauer, die für ihr Nürnberger Unternehmen „Blond! Made in Nürnberg®“ mit dem 21. IHK-Gründerpreis Mittelfranken ausgezeichnet worden ist. Dr. Fraas: „Mit ‚Blond! Made in Nürnberg®‘ gibt es heute ein weiteres erfolgreiches Nürnberger Unternehmen im Bereich Kultur- und Kreativwirtschaft und zugleich einen sympathischen Botschafter in Sachen Familienfreundlichkeit. Herzlichen Glückwunsch an Kerstin Brkasic- Bauer, die zeigt, wie man mit Mut, pfiffigen Ideen und unternehmerischem Engagement seinen Erfolg selbst in die Hand nehmen kann und nachhaltig Arbeitsplätze schafft.“ Unter dem Label „Blond! Made in Nürnberg®“ erstellt das junge Nürnberger Familienunternehmen Kleidung für Babies, Kinder, Teenager und Damen nach den selbstauferlegten Richtlinien: keine Kinderarbeit, in Nürnberg genäht, keine Schadstoffe, Nachhaltigkeit, Qualität, kindgerecht und alles aus einer Hand.
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