Bürgerstiftung bringt KulturTicket Nürnberg auf den Weg

Stellten im Foyer des Schauspielhauses das neue Kulturticket vor (v.r.): Reiner Prölß, Referent für Jugend, Familie und Soziales, Kulturreferentin Prof. Dr. Julia Lehner und Inge Weise, die Vorsitzende des Vorstands der Bürgerstiftung Nürnberg. (Foto: tom)
NÜRNBERG (pm/nf) – In vielen Städten Deutschlands gibt es schon seit einiger Zeit Initiativen, die an Bürger mit niedrigem Einkommen nicht verkaufte Eintrittskarten für Kulturveranstaltungen vermitteln. Zielsetzung ist es, allen Menschen die Teilnahme am vielfältigen kulturellen Leben einer Stadt zu ermöglichen.

Mit einer gemeinsamen Initiative des Kulturreferats, dem Referat für Jugend, Familie und Soziales und dem ehrenamtlichen Engagement der Bürgerstiftung Nürnberg wird das unter dem Namen „KulturTicket“ entwickelte Projekt auf den Weg gebracht.

Das KulturTicket Nürnberg kann von allen Inhabern des Nürnberg-Passes in Anspruch genommen werden. Dazu muss sich der Inhaber bei der Bürgerstiftung Nürnberg registrieren lassen und erhält somit die Chance auf kostenlose Eintrittskarten zu unterschiedlichsten Kulturveranstaltungen. Er wird damit sogenannter KulturGast. Die zugesagten Eintrittskarten erhält er dann an den jeweiligen Abendkassen. Dort liegen sie auf seinen Namen bereit.

KulturPartner stellen Eintrittskarten kostenlos zur Verfügung. Die Vermittlung zwischen den vorliegenden Karten und den KulturGästen übernehmen die ehrenamtlichen Mitarbeiter der Bürgerstiftung Nürnberg. Dazu wurde ein Team gebildet und entsprechend geschult. Die Projektleitung wird ebenfalls in Händen von ehrenamtlichen Mitarbeitern der Bürgerstiftung Nürnberg liegen.

Die ersten KulturPartner sind das Staatstheater Nürnberg, die Kulturläden der Stadt Nürnberg, das KunstKulturQuartier sowie das Gostner Hoftheater. Weitere Kulturbetriebe Nürnbergs sollen durch die Bürgerstiftung Nürnberg für dieses Projekt gewonnen werden.

Die ersten SozialPartner sind das Sozialamt der Stadt Nürnberg, Stadtmission und Straßenkreuzer. Hier erhalten die Antragsteller Informationen und können sich beraten lassen. Wir hoffen, dass sich weitere SozialPartner an dem Projekt beteiligen werden.

Neben ehrenamtlichem Engagement erfordert ein solches Projekt auch finanzielle Mittel. Die Anschubfinanzierung ist sichergestellt durch das Kulturreferat, das Referat für Jugend, Familie und Soziales, den Rotary Club Nürnberg Sigena und die Sparkasse Nürnberg. Für die mittel- und langfristige Finanzierung werden weitere Förderer aus dem Kreis von Unternehmern, Service-Clubs, Stiftungen oder Privatpersonen gesucht. Die Bürgerstiftung Nürnberg stellt ihre Büroraume für die ersten Jahre zur Verfügung.

www.buergerstiftung-nuernberg.de
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