Bürgerbeteiligung zum Cramer-Klett-Park

Der in den 60er Jahren gestaltete Cramer-Klett Park, der an die östliche Altstadt angrenzt, wies viele, für diese Zeit typische bauliche Elemente auf, wie z.B. die gitterförmig gestaltete Pergola und kastenförmige Brunnenanlagen. Das Foto ist um das Jahr 1968 herum entstanden. (Foto: Stadt Nürnberg)
NÜRNBERG (pm/nf) - Bürgerinnen und Bürger können mitbestimmen, wie der Cramer-Klett- Park in Zukunft aussehen soll. Die östlich der Altstadt gelegene Grünanlage aus den 1960er Jahren wird voraussichtlich im nächsten Jahr erneuert. Der Servicebetrieb Öffentlicher Raum Nürnberg (Sör) lädt Interessierte dazu ein, sich am Planungsprozess aktiv zu beteiligen. Vier Termine zwischen Januar und Mai 2017 sollen einen intensiven Dialog über die Eckpunkte der Umgestaltung ermöglichen.

Alle Veranstaltungen finden in der Technischen Hochschule Georg- Simon-Ohm, Keßlerplatz 12, statt. Den Auftakt bildet eine Einführungsveranstaltung mit Impulsvortrag am Samstag, 28. Januar, um 10 Uhr in Raum KA.0345, Gebäude KA. Gegen 11.15 Uhr startet eine gemeinsame Ortsbegehung ab dem Apollotempel inmitten des Cramer- Klett-Parks. Der erste Workshop findet am Donnerstag, 9. Februar, von 18 bis circa 21 Uhr im Johannes-Scharrer-Saal (KA.440b) statt. Der zweite Workshop ist für Dienstag, 28. März, von 18 bis circa 20.30 Uhr im Paul-Metz-Saal (KA.002) vorgesehen. Am Donnerstag, 11. Mai, lädt Sör von 18 bis 20.30 Uhr zur Abschlusspräsentation in den Paul-Metz-Saal (KA.002) ein.

Wie bereits beim Stadtpark, den Grünanlagen Kontumazgarten, Hummelsteiner Park sowie dem Südufer Wöhrder See möchte Sör Ideen und Anregungen aus der interessierten Bürgerschaft sowie von Naturschutzverbänden, Bürgervereinen, Verbänden und anderen engagierten Institutionen der Stadt einholen. Die Ergebnisse werden in einen Planungsentwurf einfließen, der im Herbst dem Stadtrat vorgelegt wird. Die Anwohnerinnen und Anwohner in den Stadtteilen Wöhrd, Gärten bei Wöhrd, Gleißbühl, Marienvorstadt, Rennweg, Tullnau und Veilhof sind bereits per Einladungsschreiben und mit Plakaten über die Termine informiert worden.

Für das Projekt wurde eine Bezuschussung über das Bund-Länder- Städtebauförderprogramm „Aktive Stadt- und Ortsteilzentren“ von der Regierung von Mittelfranken in Aussicht gestellt. Gleichzeitig stehen Mittel aus dem Aktionsplan „Kompaktes Grünes Nürnberg 2020“, der Bestandteil des „Masterplans Freiraum für eine nachhaltige Stadtentwicklung“ ist, zur Verfügung.
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