CSU Rednitzhembach präsentiert ihre Liste

Die CSU Rednitzhembach präsentiert ihre Listenkandidaten für die Gemeindewahl am 16. März. (Foto: Claudia Spachmueller)

REDNITZHEMBACH (pm/vs) – Keine Überraschungen gab es bei der Nominierungsversammlung der CSU Rednitzhembach zur Aufstellung der Gemeinderatsliste zur Kommunalwahl am 16. März 2014.

Nachdem die CSU bereits im Oktober 2013 Bürgermeister Jürgen Spahl erneut als Bürgermeisterkandidaten nominiert hatte, ging es dem Ortsverband um den Ortsvorsitzenden Ralf Schmidt nun darum, den Wählerinnen und Wählern eine attraktive Gemeinderatsliste anzubieten. Dabei war es der Vorstandschaft wichtig, eine gesunde Mischung aus Frauen und Männern jeden Alters, mit den unterschiedlichsten Berufen und vielfältigem Engagement und Erfahrung im gesellschaftlichen Bereich zu berücksichtigen, so Ralf Schmidt in seiner Begrüßungsrede. Herausgekommen sei ein Vorschlag an die Versammlung, der nicht nur diese Kriterien erfüllte, sondern bei dem das sehr ausgeglichene Verhältnis zwischen erfahrenen sowie jungen Kandidaten auffällt.
In seinem Grußwort betonte Bürgermeister Jürgen Spahl die stets konstruktive und gute Zusammenarbeit im Gemeinderat mit der CSU-Fraktion, die nach seinen Worten wichtiger Impulsgeber ist, sich aber auch sachlich-kritisch zu Wort meldet, wenn sie mit einer Entwicklung nicht einverstanden ist. Spahl wünscht sich auch für die nächsten sechs Jahre ein gute Zusammenarbeit und wünscht der CSU viel Erfolg bei der anstehenden Kommunalwahl.
Wie Ortsvorsitzender Ralf Schmidt darlegte, wird die CSU-Fraktion auch in der nächsten Wahlperiode für eine vernünftige Finanz- und Wirtschaftspolitik stehen, in der mit Augenmaß zukunftsweisende Investitionen auch antizyklisch getätigt werden sollen. Die Entschuldung Rednitzhembachs sei schließlich durch eine ideenreiche aber vor allem kontrollierte Ausgabenpolitik gelungen. Man müsse daher immer die Folgekosten aller Entscheidungen im Blick behalten, die ja auch in finanziell schlechteren Jahren anfallen und gestemmt werden müssen. Schließlich will niemand einmal genehmigte Leistungen wieder streichen müssen. Nach den Ausführungen von 2. Bürgermeister Joschi Leisinger will die CSU weiterhin die Ansiedlung wohnortnaher Arbeitsplätze unterstützen und durch die behutsame und bedarfsorientierte Weiterentwicklung von Wohnbaugebieten den Charakter der Gemeinde erhalten. Nur durch den jahrelangen und konsequenten Einsatz der CSU konnte der Radweg von der Aldi-Kreuzung zur Flurstraße umgesetzt werden. Die Fortsetzung Richtung Roth sowie eine Verbindung zwischen Igelsdorf und Walpersdorf wird wie auch die weitere Sanierung der Straßen und Gehwege ohne Kostenbeteiligung der Bürger eines der Hauptziele der CSU sein. Neben dem ehrenamtlichen Einsatz in Vereinen und Kirche, der Pflege von Brauchtum und Traditionen will sich die CSU außerdem den Herausforderungen einer zunehmenden Betreuungsgesellschaft stellen. Neben den Bereichen Kleinkinder, Kinder und Jugendliche betrifft das immer stärker die Senioren, um ein möglichst langes Wohnen in der gewohnten Umgebung zu ermöglichen. Neben einer entsprechenden Verkehrsanbindung betrifft dies vor allem die Infrastruktur und Versorgungsmöglichkeiten vor Ort.
Alle acht amtierenden Gemeinderäte der CSU-Fraktion treten erneut an, fünf Frauen finden sich ebenso auf der Liste wieder, wie auch sechs junge Kandidatinnen und Kandidaten unter 35 Jahren. Das Durchschnittsalter der gesamten Liste liegt bei 42 Jahren.
Die von der Versammlung einstimmig genehmigte Liste wird angeführt vom Orts- und Fraktionsvorsitzenden Ralf Schmidt (Unternehmer, 35 Jahre) und dem 2. Bürgermeister Joschi Leisinger (Sparkassenbetriebswirt, 54). Anschließend kommen die Gemeinderäte Michaela Stahl (Kfm. Angestellte, 41), Kurt Zwingel (Landwirt, 60) und Helmut Kraus (Landwirtschaftsmeister, 48) bevor mit Christine Niederländer (Geschäftsführerin, 47) die erste Kandidatin kommt, die bisher nicht Mitglied im Gemeinderat ist. Ihr folgen Gemeinderat Hermann Weidmann (Bezirksschornsteinfegermeister, 48) und Gemeinderat Frank Lindemann (Braumeister, 42) vor Ulrich Schauz von Winter (Technischer Betriebswirt, 56) und Alfred Dößel (Wasserwart, 48). Auf den Plätzen 11 bis 15 kandidieren Manuel Leisinger (Erzieher, Student, 25), Gudrun Gobbel (Rentnerin, 68), Manfred Engelhardt (Gärtner, 51), Andreas Knäb (Mechatronik-Ingenieur, 31) und Patricia Neumann (Verwaltungsfachangestellte, 32). Auf den Plätzen 16 bis 20 kandidieren schließlich Alexander Bartonik (Student, 20), Franziska Weidmann (Schornsteinfegerin, 20), Martin Prymelski (Verwaltungsbetriebswirt, 46), Andreas Hüttl (Steuerberater u. Wirtschaftsprüfer, 38) und Roland Siemandel (Vertriebsleiter im Außendienst ,31). Ersatzkandidaten sind Matthias Günzel (Dipl.-Betriebswirt, 31) und Dr. Daniela Rubenbauer (Anwältin, 31).
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