Dank für ehrenamtliches Engagement

Präsentierten erst kürlich die Bayerische Ehrenamtskarte in XXL (v.l.): Tucher Marketingdirektor Kai Eschenbacher, Dr. Uli Glaser, Referat für Jugend, Familie und Soziales, Bürgerschaftliches Engagement, Dr. Rainer Prölß und Thomas Henrich, ehrenamtlicher Projektleiter. (Foto: John R. Braun)
Mit der Ehrenamtskarte freien Eintritt in staatliche Schlösser ab Januar 2017

NÜRNBERG (pm/nf) - „Ein Zeichen des Dankes an die besonders engagierten Bürger im Freistaat. Ab dem 1. Januar 2017 erhalten die Inhaber der Ehrenamtskarte freien Eintritt in die Burgen, Schlösser und Residenzen der Bayerischen Schlösserverwaltung“, kündigte Finanz- und Heimatminister Dr. Markus Söder an. Die Ehrenamtskarte bietet aber auch in teilnehmenden Städten wie Nürnberg zahlreiche Vergünstigungen.


Die Bayerische Ehrenamtskarte sei ein sichtbares Zeichen der Anerkennung für besonderes bürgerschaftliches Engagement. Die vielen ehrenamtlich Tätigen können nun die von der Schlösserverwaltung betreuten Kulturdenkmäler unserer Heimat Bayern gratis besichtigen. „Mit dem freien Eintritt für die ehrenamtlich Aktiven lösen wir eine Zusage des Bayerischen Ministerpräsidenten in seiner Regierungserklärung ein“, merkte Söder an.

Bayerns Schlösser, Gärten und Seen sind „Zugpferde des Tourismus“. Sie stellen mehr als 10 Prozent der Top-100-Sehenswürdigkeiten in Deutschland. Rund fünf Millionen Besucher kommen jährlich in die staatlichen Schlösser und Burgen. „Die Bayerische Schlösserverwaltung hat einen Spitzenplatz unter den größten Kulturträgern in Deutschland inne“, so Söder. Von Schloss Neuschwanstein im Süden bis zur nördlichsten Burg Lauenstein erstreckt sich das Erbe der traditionsreichen Geschichte Bayerns und Frankens.

Einen unverzichtbar wichtigen Beitrag für die Gesellschaft leisten die vielen ehrenamtlich Aktiven in verschiedensten Bereichen wie Sozialarbeit, Sport, Kultur, Bildung und Heimatpflege. Bayernweit sind rund 3,8 Millionen Menschen in ihrer Freizeit freiwillig und unentgeltlich für andere Menschen aktiv. „Menschen, die bereit sind, Verantwortung zu übernehmen, sind wichtiger denn je, denn sie vermitteln Werte und Tugenden, die für unsere Gesellschaft von zentraler Bedeutung sind. Sie leisten wertvolle Arbeit für unsere Bürgergesellschaft. Sie machen unsere Heimat lebens- und liebenswert“, betonte Söder.

Die Bayerische Ehrenamtskarte wurde 2011 auf Initiative des damaligen Sozialstaatssekretärs Markus Sackmann eingeführt. Viele Landkreise und kreisfreien Städte machen bereits mit. Ehrenamtliche können dort die Karte erhalten, wenn sie sich im Schnitt mindestens fünf Stunden wöchentlich oder jährlich mindestens 250 Stunden unentgeltlich engagieren. Die Bayerische Ehrenamtskarte verfügt bayernweit über ein Netz von mehr als 4.000 kommunalen und privaten Akzeptanzstellen.

Mehr Infos über die Ehrenamtskarte im MarktSpiegel-Beitrag hier
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