Diskussion um TTIP in der Kaiserburg

Diskussion über die „Transatlantische Handels- und Investitionspartnerschaft“ kurz TTIP mit Dr. Markus Söder, Dirk von Vopelius und Botschafter John B. Emerson. (Foto: tom)
NÜRNBERG (tom) - Zu einer Diskussion über die „Transatlantische Handels- und Investitionspartnerschaft“ kurz TTIP hatten Dr. Markus Söder, der Bayerische Staatsminister der Finanzen, für Landesentwicklung und Heimat, und seine Kabinettskollegin Dr. Beate Merk in den Rittersaal der Kaiserburg eingeladen.

Da die Staatsministerin für Europaangelegenheiten und regionale Beziehungen wegen einer Flugverspätung erst nach Ende der Veranstaltung in Nürnberg eintraf, wurde die Diskussion letztlich eine reine Männerrunde – neben Söder nahmen an ihr John B. Emerson, der Botschafter der Vereinigten Staaten von Amerika, und Dirk von Vopelius, der Präsident der IHK Nürnberg für Mittelfranken, teil.

Mit der Veranstaltung wollten die Initiatoren dem Vorwurf mangelnder Transparenz bei den Verhandlungen um das Freihandelsabkommen entgegenwirken. Dass es keine „Hardcore-Diskussion“ wurde, ist dabei dem Umstand geschuldet, dass alle drei Podiumsteilnehmer Verfechter von TTIP sind und letztlich nur mit unterschiedlicher Vehemenz Werbung für ein Abkommen machten, an dessen Notwendigkeit sie keinen Zweifel ließen. Dennoch gelang es dem Trio in eineinhalb äußerst schweißtreibenden Stunden, – wie es Markus Söder zum Abschluss formulierte – „den einen oder anderen Akzent bei der TTIP-Debatte“ zu setzen.
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