Drei Hafenbrücken müssen abgerissen werden: Kosten rund 137 Millionen Euro

Drei Hafenbrücken, hier die Brücke Frankenschnellweg über Südwesttangente und Main-Donau-Kanal, müssen abgerissen und neu gebaut werden. (Foto: Stadt Nürnberg/SÖR)
Bürgerinformationsabende Hafenbrücken-Erneuerung

NÜRNBERG (pm/nf) - Der Servicebetrieb Öffentlicher Raum Nürnberg (Sör) informiert an zwei Abenden im November über den Planungsstand hinsichtlich der Erneuerung der Hafenbrücken. Dazu sind die Bürgerinnen und Bürger herzlich eingeladen.


Die erste Informationsveranstaltung findet statt am Mittwoch, 11. November 2015, um 18 Uhr in der Turnhalle der Georg Holzbauer Schule, Saarbrückener Straße 26. Die zweite Informationsveranstaltung folgt eine Woche darauf, am Mittwoch, 18. November 2015, um 18 Uhr in der Aula des Sigmund-Schuckert-Gymnasiums in der Pommernstraße 10.

Den momentanen Planungsstand berichten dabei Mitarbeiter des Projektsteuerungsbüros Drees und Sommer. Die Bürgerinnen und Bürger haben nach den Vorträgen Gelegenheit, Fragen an die Referenten zu stellen. Die Informationsveranstaltungen werden vom Technischen Sör-Werkleiter Marco Daume moderiert. Die Begrüßung erfolgt an beiden Abenden durch Bürgermeister und ersten Sör-Werkleiter Christian Vogel.

Die Erneuerung der Hafenbrücken ist notwendig, weil das Ergebnis einer gutachterlichen Prüfung den drei spannungsriss-korrosionsgefährdeten Spannbetonbrücken nur noch eine zeitlich begrenzte Nutzungsdauer einräumt. Bei den drei Brücken, die abgerissen und neu gebaut werden müssen, handelt es sich um die Frankenschnellwegbrücke über den Main-Donau-Kanal und über die Südwesttangente, die Hafenstraßenbrücke über die Südwesttangente und die Hafenstraßenbrücke über den Main-Donau-Kanal. Bei einer Studie wurden zuvor zwanzig verschiedene Varianten eines geordneten Rück- und Neubaus dieser drei Brücken untersucht. Der Stadtrat entschloss sich am 29. Juli 2015 einstimmig für eine Variante des Abrisses und Neubaus der Brücken.
Mit dem Bau der Behelfsbrücken kann frühestens 2019 begonnen werden. Die Projektkosten betragen voraussichtlich circa 137 Millionen Euro.
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