DTM steht in den Startlöchern

ADAC Norisring Speedweekend in Nürnberg als Saisonhighlight der DTM

NÜRNBERG - Eine einzigartige Meisterschaft an einem einzigartigen Ort: die DTM auf dem Norisring. Die weltweit sportlich hochwertigste Tourenwagenmeisterschaft bestreitet eine ihrer spannendsten Saisons und trifft sich zum fünften von elf Duellen auf dem einzigen Stadtkurs im Rennkalender. In Nürnbergs Süden findet vom 27. bis 29. Juni das "66. Int. ADAC Norisring Speedweekend" statt.



Die Rennleiter Gernot Leistner (2.v.l.) und Thomas Dill (r.) mit Starpiloten Martin Tomczyk (l.) und Ralf Schumacher. Foto: bayernpress.de


Motorsport hautnah, Speed und Sound: Bei Rundenzeiten um und unter 50 Sekunden kann sich das Feld niemals auseinander ziehen, sorgen selbst Überrundungen für atemberaubende Momente. Die 470 PS-Tourenwagen von Audi und Mercedes-Benz sind entlang der Strecke mit seinen überbreiten Geraden, den tückischen Schikanen und der schon legendären 180-Grad- (Grundig)-Kehre den Fans so nah wie an keiner anderen Strecke. Packende Rennen versprechenden auch die fünf Partnerserien der DTM und spaßige Unterhaltung das familienfreundliche Rahmenprogramm.

Ausgeglichenheit ist ein Credo der DTM. Das schlägt sich in einem Reglement nieder, in dem beispielsweise die "Jahreswagen" ein geringeres Gewicht haben dürfen und darum mit den schnelleren aktuellen Audi A4 DTM und AMG-Mercedes C-Klasse- Versionen mithalten können. Das führt auch zu Chancengleichheit unter den Fahrern und so haben sich schon 13 der diesjährigen 19 Piloten in die Punkteränge 1 bis 8 vorfahren können.

"Fifty-Fifty" heißt es gleich in mehrfacher Hinsicht zwischen Audi und Mercedes-Benz. Je zwei Rennsiege gingen an die beiden Marken. Im Training dominierte bislang Timo Scheider/D mit drei der vier Pole-Positions. Der Audi- Fahrer, der auch im Klassement führt, stellte damit den DTMRekord von Jörg van Ommen aus dem Jahre 1984 ein. Es gelang ihm allerdings bislang nur ein Sieg. Mehr haben aber auch die anderen Konkurrenten nicht geschafft. Kein Fahrer konnte bislang dominieren, die weiteren Siege gingen an Mattias Ekström (S, Audi) und die Mercedes-Benz-Briten Jamie Green und Paul di Resta.

Bezogen auf die gesamte DTMHistorie der DTM von 1984 bis heute erleben Besucher gerade ein Fernduell um den Titel des Mister DTM : Bernd Schneider contra Klaus Ludwig/D. Schneider hat zwar Ludwig in Disziplinen wie Titel (5:3), Siege (42:36), Trainingsbestzeiten und schnellste Rennrunden mittlerweile überholt, aber in der Summe aller erzielten DTM- Wertungspunkte noch Aufholbedarf. Angesichts eines Rückstands von 48 Punkten bei sechs ausstehenden Rennen wäre das sogar noch in dieser Saison zu bewältigen. Seinen großen Widersacher von Einst, Klaus Ludwig, erleben die Fans ebenfalls am Norisring noch dazu in Renn-Action: Ludwig startet im ADAC GT Masters im Rahmenprogramm.

Wie immer garantieren auch die Rennen um die Formel 3 Euro Serie, den ADAC Volkswagen Polo Cup, die Formel BMW Deutschland, den Porsche Carrera Cup sowie die SEAT Leon Supercopa Motorsport höchsten Kalibers.

Die DTM bietet nicht nur spannende Rennen, sondern hat für die Besucher auch immer ein attraktives Rahmenprogramm parat. Neben der ARD-Chartshow mit dem frisch gebackenen DSDS -Sieger Thomas Godoj und einem großen Fußball-Themenpark zum Mitmachen, geht es am Sontag während des Pitwalks auch auf der Strecke spektakulär zu. Die Red Bull X-Fighters zeigen mit ihren Motorrädern atemberaubende Stunts und Kunststücke auf der Start- Ziel- Geraden und runden das DTMWochenende ab.

Das "Int. ADAC Norisring Speedweekend" setzt nach Auswertung des Vorverkaufs den Zuschauerboom in der DTM fort. Traditionell gehört das Nürnberger Rennen zu den bestbesuchtesten des Jahres, weshalb Sitzplatzkarten möglichst vorab gekauft werden sollten.

Dies geht telefonisch unter der DTM-Ticketline 01805/72 30 00 (14 ct/min.) oder über die Norisring Ticket-Hotline (09 11/59 70 51) sowie online über www.dtm.com
www.norisring.de
und per E-Mail info@norisring.de.
Die Eintrittskarten sind auch als Tickets für die Deutsche Bahn und den Öffentlichen Nahverkehr über den Großraum Nürnberg hinaus gültig. Autofahrer werden mittels des europaweit modernsten Leitsystems zur Rennstrecke und sonntags Richtung Heimat gelotst.
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