Ein Auto für Menschen mit Autismus

Christian Reichel, Leiter, und Ursula Lang, Mitarbeiterin der Stiftungsverwaltung Nürnberg, übergeben den symbolischen Scheck an Ingrid Schön, Leitung Angebote für Menschen mit Autismus, Teilnehmer Arthur Lebtag und Ralph Eichenseher, Leiter der Förderstätte für Menschen mit Autismus sowie Martin Chmel, Leiter Haus Weiher, Rummelsberger Diakonie. (Foto: Eva Neubert)
Nürnberger Marie-Hack-Stiftung schüttet 11.500 Euro für die Rummelsberger Förderstätte für Menschen mit Autismus aus

REGION (pm/nf) - Was machen Menschen im Alltag, die aufgrund einer Autismus-Spektrums-Störung nicht in der Lage sind, verschiede Reize zu filtern? Die nicht am gesellschaftlichen Leben teilnehmen können, weil Bus- Zug- oder U-Bahnfahrten wegen der vielfältigen Reiz- und Sinneseindrücke schier unmöglich sind?


Die Menschen, die täglich die Rummelsberger Förderstätte für Menschen mit Autismus besuchen, können sich nicht einfach in den Bus setzen, um einzukaufen oder in den Tiergarten zu gehen. Neuerdings haben sie aber eine andere Möglichkeit, zu verschiedenen Orten zu kommen. Denn dank einer Zuwendung in Höhe von 11.500 Euro aus der Marie-Hack-Stiftung konnte ein Auto angeschafft werden.

Die Teilnehmer der Förderstätte können nun mit den Mitarbeitenden notwendige Besorgungen machen, ein Museum besuchen oder in eine Ausstellung gehen. Die Nürnbergerin Marie Hack hatte ein großes Herz für Menschen mit einer Beeinträchtigung, da sie selbst unter einer massiven Sehbehinderung litt. Sie verfügte, dass ein Teil ihres Vermögens nach ihrem Tod in eine Stiftung übergeht. Diese betreut die Nürnberger Stiftungsverwaltung und lässt die Erträge sozialen Projekten in Nürnberg zugute kommen.

Christian Reichel, Leiter, und Ursula Lang, Mitarbeiterin der Stiftungsverwaltung Nürnberg, freuen sich, dass das Auto für die Förderstätte so vielfältig einsetzbar ist und die Teilnehmer eine Autofahrt sehr genießen. „Es ist immer spannend für uns zu sehen, was mit den Stiftungserträgen Gutes getan wird und ein Auto für die Menschen in der Förderstätte ist absolut sinnvoll“, so Christian Reichel. Ingrid Schön, Leitung Angebote für Menschen mit Autismus, betont: „Die Mobilität unserer Teilnehmer steigt durch das Auto enorm und sie können somit aktiv am gesellschaftlichen Leben teilhaben und lernen viel für ihren Alltag.“
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