Ein neues Bettenhaus für die Uni-Klinik Erlangen

Spatenstich für Operatives Zentrum durch Ministerpräsident Dr. Günther Beckstein

Mit dem Spatenstich zum Bettenhaus im neuen Operativen Zentrum hat der Bayerische Ministerpräsident Dr. Günther Beckstein gemeinsam mit Staatsminister Joachim Herrmann und weiteren Ehrengästen jetzt eine der größten Baumaßnahmen in der Geschichte des Universitätsklinikums Erlangen begonnen.

Rund 217 Millionen Euro sollen vom Freistaat Bayern in den nächsten acht Jahren an der Östlichen Stadtmauerstraße in Erlangen investiert werden. Im ersten Bauabschnitt wird bis Ende 2011 für rund 57 Millionen Euro ein Bettenhaus mit 328 Betten entstehen.


Der erste Spatenstich für das Bettenhaus v.li.: Der Dekan der Medizinischen Fakultät Prof. Dr. Bernhard Fleckenstein, der Oberbürgermeister Erlangen Dr. Siegfried Balleis, der ärztlicher Direktor Universitätsklinikum Erlangen Prof. Dr. Werner Bautz, der Bayerischer Ministerpräsident Dr. Günther Beckstein, der Bayerischer Innenminister Joachim Herrmann, der Prof. Dr. Karl-Dieter Grüske, der Leiter des staatlichen Bauamtes Erlangen-Nürnberg Eugen Bauer und MdL Christa Matschl, . Foto: Uni-Klinikum Erlangen.


Im zweiten Bauabschnitt soll für rund 160 Millionen Euro ein Funktionstrakt mit 16 Operationssälen, drei Intensivstationen, dem Vollausbau der zentralen Notaufnahme und einem Hubschrauberlandeplatz gebaut werden.

"Der Neubau des Operativen Zentrums ist für das Universitätsklinikum Erlangen ein bedeutender Schritt, um unsere Spitzenstellung in Krankenversorgung, Forschung und Lehre weiter auszubauen und gleichzeitig den Patienten einen zeitgemäßen Komfort bieten zu können", erklärte der Ärztliche Direktor des Universitätsklinikums, Prof. Dr. Werner Bautz. Durch die Schaffung vernünftiger räumlicher Bedingungen können Organisationsstrukturen optimiert und Versorgungsabläufe effektiver gestaltet werden. Im ersten Bauabschnitt wird ein 130 Meter langes Bettenhaus parallel zur denkmalgeschützten Stadtmauer an der Östlichen Stadtmauerstraße errichtet. Das OPZ-Bettenhaus mit einer Nutzfläche von mehr als 9.000 Quadratmetern wird mit einer Glasbrücke, die derzeit schon über die Neue Straße führt, an den "Neubau Medizin" im Ulmenweg angeschlossen. Nach Bezug des Neubaus kann das alte, zehnstökkige Bettenhaus aus den 50er Jahren abgerissen und zwischen dem neuen Bettenhaus und den verbleibenden Gebäuden der Funktionstrakt im Operativen Zentrum errichtet werden. Das neue Bettenhaus hat fünf Ober- und zwei Untergeschosse und gliedert sich um einen zentralen Zugangshof und zwei umbaute Lichthöfe. Die eigentlichen Pflegebereiche gruppieren sich um diese lichtdurchfluteten Lichthöfe und bieten den Patienten des Universitätsklinikums ein der Heilung förderliches Ambiente. Über die Untergeschosse wird das neue Gebäude an das Versorgungszentrum und die umliegenden Klinikgebäude angebunden. Wegen des Neubaus kann das Universitätsklinikum auf eine nochmalige Sanierung des alten Bettenhochhauses am Maximiliansplatz verzichten.

> www.uk-erlangen.de
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