Erlanger Bergkirchweih

Vom 8. bis 19. ruft wieder der Berg in Erlangen

ERLANGEN Endlich ist es wieder soweit: Der Berg ruft und über 1,3 Millionen Menschen werden diesem Ruf folgen, der alljährlich zu Pfingsten über die Dächer Erlangens tönt, und das Gelände unterhalb des Burgberges in ein fröhliches Beisammen sein mit Musik, Bier und Tanz, Spaß und Spiel verwandelt.



Kitzmann-Brauereichef Peter Kitzmann stößt mit fränkischen Bierköniginnen auf die Kirchweih an. Foto: oh


Schon vor mehr als 250 Jahren wurde in den Kellern des Erlanger Burgbergs das Bier der zahllosen einheimischen Brauereien gelagert, so dass es auch in den Sommermonaten immer kühles und frisches Erlanger Bier gab.

Als dann die Stadträte des Magistrates der Erlanger Altstadt am 21. April 1755 die Verlegung des Pfingstmarktes von der Altstadt hinauf zum Burgberg beschlossen, war eine nicht nur für Erlangen bedeutsame Entscheidung getroffen. Dieser Beschluss wurde zum Geburtstag der Erlanger Bergkirchweih, Frankens größtem Volksfest, das nunmehr seit 253 Jahren immer um Pfingsten zwölf Tage lang auf dem Erlanger Burgberg stattfindet.

Wenn der Erlanger Oberbürgermeister am Donnerstag, den 8. Mai 2008 pünktlich um 17 Uhr das erste Fass angestochen und Erlangens fünfte Jahreszeit eröffnet hat, erwartet die fränkische Hugenottenstadt bis zum Montag, den 19. Mai 2008 wieder zahlreiche Besucher aus nah und fern. Dann herrscht in der Hugenottenstadt für fast zwei Wochen der Ausnahmezustand, dreht sich alles nur noch um ein Thema, den "Berg".

Auf dem weiter westlich gelegenen Teil des "Berg"-Geländes warten die kulinarischen Verlockungen mit Festbier, Bratwürsten, Ochs vom Spieß, Brezen und Radi um nur die traditionsreichsten Genüsse zu erwähnen auf die Besucher.
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