EU-Projekttag mit MdB Dagmar Wöhrl und dem Präsidenten des Europäischen Wirtschaftssenats Dr. Ingo Friedrich

Schulleiterin OStDin Uschi Trappe-Ruff, Dagmar Wöhrl und Dr. Ingo Friedrich (v.l.) mit Schülern der Wirtschaftsschule Nürnberg. (Foto: oh)

Besuch an der Wirtschaftsschule Nürnberg

„Wir müssen junge Menschen für die europäische Idee begeistern, denn Europa ist unsere Zukunft!“

Jugendliche interessierten sich für die aktuelle politische Lage

NÜRNBERG (pm/nf) - Im Rahmen des bundesweiten EU-Projekttages besuchte auch in diesem Jahr wieder das Gespann aus der Bundestagsabgeordneten Dagmar G. Wöhrl, parl. Staatssekretärin a.D. und dem Präsidenten des Europäischen Wirtschaftssenats, Vizepräsident des Europäischen Parlamentes a.D., Dr. Ingo Friedrich, eine Nürnberger Schule. In diesem Jahr informierten die beiden Politiker rund 50 Schüler der Nürnberger Wirtschaftsschule in deren Mensa über die Herausforderungen, aber auch die Möglichkeiten, die Europa mit sich bringt.

Nach einigen einleitenden Worten und umfassenden Informationen rund um Europa und den Euro hatten die Jugendlichen Gelegenheit, ausführlich ihre Gedanken, Ideen und Fragen loszuwerden. Anhand der Fragen war ersichtlich, dass sich die Schülerinnen und Schüler sehr genau für die aktuelle politische Situation interessieren. Von der Krim-Krise ging es weiter über die Frage, warum man Russland nicht in die EU aufnimmt, bis hin zu Fragen zum syrischen Bürgerkrieg und dem andauernden Konflikt zwischen Israelis und Palästinensern.

„Unser gemeinsames Anliegen ist es, junge Menschen für die Politik und heute insbesondere für die europäische Idee zu begeistern, denn Europa ist unsere Zukunft. Dazu leistet der bundesweite EU-Projekttag einen wichtigen Beitrag. Man darf bei aller Kritik an der EU nicht vergessen, dass noch nie innerhalb Europas so lange Frieden geherrscht hat, wie seit der Gründung der Europäischen Gemeinschaft. Gerade wenn man bedenkt, dass vor 100 Jahren der 1. Weltkrieg ausgebrochen ist und vor 75 Jahren der 2. Weltkrieg. Aktuell beschäftigt uns die Krise in der Ukraine, die uns auch wieder vor Augen führt, dass Stabilität und ein friedliches Zusammenleben auch heute noch keine Selbstverständlichkeit sind. Dies ist eine große Leistung und ein wichtiger Verdienst der Staatengemeinschaft, der leider heute vielfach als selbstverständlich betrachtet wird“, findet die Bundestagsabgeordnete.

„Auch die Unterstützung der Schulleitung und der Lehrer ist für uns sehr wichtig. Schließlich ermöglichen sie es uns, im Rahmen des regulären Unterrichts den Schülerinnen und Schülern das Thema Europa ans Herz zu legen, gerade auch vor der Europawahl am 25. Mai“, freut sich Wöhrl.

Der EU-Projekttag stellt Europa und dessen Bedeutung in den Vordergrund. In ganz Deutschland haben Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, mit Regierungsmitgliedern und Abgeordneten aus Bund und Ländern über Europa zu diskutieren. Ziel der Initiative, die erstmals 2007 durchgeführt wurde, ist es, das Interesse der Schülerinnen und Schüler am europäischen Projekt zu wecken und ihr Verständnis für das Funktionieren der Europäischen Union zu vertiefen.
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