Felix Eul ist Bayerns bester Klavierbau-Azubi

Bei der Verleihung der Urkunde (v.l.) Thomas Pirner, Präsident der Handwerkskammer für Mittelfranken, Prof. Dr. Elmar Forster, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer für Mittelfranken, Felix Eul (Klavier Kreisel), Franz Xaver Peteranderl, Präsident des Bayerischen Handwerkstages, Dr. Lothar Semper, Hauptgeschäftsführer des Bayerischen Handwerkstages. (Foto: © Bischof & Broel)

FÜRTH (pm/vs) - Die Besonderheiten jedes Klaviers hörbar machen: Darin sieht Felix Eul seine Aufgabe. Im Einklang mit diesem Anspruch steht die Auszeichnung, die er dieser Tage in Nürnberg erhielt. Die Handwerkskammer für Mittelfranken zeichnete ihn als besten Auszubildenden Bayerns in der Fachrichtung Klavierbau aus. Mit der Note 1,8 schloss der 28-Jährige seine Lehre nach dreieinhalb Jahren als bester seines Jahrgangs ab.

Dieser zeigt sich bescheiden: „Es war mir zu keinem Zeitpunkt bewusst, dass ich in einem Wettkampf stehe. Es ging mir einfach um die Leidenschaft zu den Instrumenten. Deswegen war ich so überrascht über mein Abschneiden. Selbstverständlich freue ich mich riesig.“
Dabei ist die Auszeichnung für den Klavierbauer noch nicht das „Ende vom Lied“. Der Gewinn auf Landesebene qualifiziert Felix Eul für den Bundeswettbewerb in Ludwigsburg. Im November wird die dortige Handwerkskammer den Sieger küren. Bewertet wird eine von jedem Teilnehmer eingereichte Arbeitsprobe.
Thomas Kreisel, Inhaber von Klavier Kreisel, weiß um die Stärken seines Mitarbeiters: „Felix bewahrt bei jeder Aufgabenstellung die Ruhe. Er denkt mit und hinterfragt kritisch. Das wird ihm sicherlich auch beim kommenden Wettbewerb zugute kommen“. Die Begeisterung für Musik erstreckt sich nicht nur auf den Beruf des Preisträgers. Auch privat widmet er sich ganz diesem Thema. Seit dem Kindesalter spielt er selbst Klavier.
In der Auszeichnung seines Auszubildenden sieht Thomas Kreisel auch eine Bestätigung für das gute fachliche Niveau im Haus. „Ich bin selbstverständlich stolz auf die Ausbildungsleistung meines gesamten Teams. Wenn der gute Ton unter den Mitarbeitern auf Leidenschaft für Musik trifft, macht die Arbeit Spaß. Und das schlägt sich, wie man sieht, in der Leistung nieder.“
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