Finanzamt-Nord für 4,25 Millionen Euro saniert

Verbesserte Arbeitsbedingungen für die MitarbeiterInnen sowie hohe Energieeinsparung

NÜRNBERG - Für 4,25 Millionen Euro wurde das Finanzamt Nürnberg-Nord energetisch saniert. „Das Finanzamtsgebäude ist heute in punkto Nachhaltigkeit und Energieeinsparung vorbildhaft. Durch die baulichen Maßnahmen an Dach und Fassade an der Heizungs- und der Lüftungsanlage können pro Heizperiode rund 370.000 KWh Heizenergie gespart werden. Neben der energetischen Erneuerung wurden auch eine Photovoltaikanlage errichtet sowie ein behindertengerechter Zugang realisiert“, stellte Finanzminister Dr. Markus Söder anlässlich der Fertigstellung der Umbau- und Sanierungsarbeiten beim Finanzamt Nürnberg-Nord am Donnerstag in Nürnberg fest.


„Die rund 240 MitarbeiterInnen haben nun deutlich verbesserte Arbeitsbedingungen“, hob Söder hervor. Das Finanzamt Nürnberg-Nord erzielte im Jahr 2015 ein Steueraufkommen von über 500 Millionen Euro. Für die Bediensteten endete gleichzeitig die teilweise Auslagerung während der Sanierungsarbeiten. Das Finanzamt ist seit 1989 in einem Verwaltungsgebäude am Kirchenweg untergebracht. 1993 wurde ein Anbau in der Rückertstraße bezugsfertig.

„Die energetische Sanierung ist gelungen“, betonte Söder. Die einzelnen Maßnahmen ergeben insgesamt rechnerisch eine Einsparung von über 100 t CO2 pro Jahr beim Finanzamt. Die Verbrauchswerte können zukünftig im Rahmen des innovativen Pilotprojekts „Zentrale Betriebsüberwachung“ der Regierung von Mittelfranken zentral ausgelesen und optimiert werden. Die Finanzämter Fürth und Hersbruck sind weitere Mitglieder dieses Pilotprojekts. Die Fassaden erhielten eine Verkleidung in einem hellen Weißton. Die ehemals dunkle Bandfassade der 60er Jahre ist damit Vergangenheit.
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