„Frankenschnellweg 1.0 – Vor dem Start“

Zu sehen ist die Kreuzung Frankenschnellweg / Rothenburger Straße. Wegen der langen Belichtungszeit von vier Minuten erscheint beispielsweise das Blaulicht eines Krankenwagens nur als gestrichelte Linie. (Foto: Christian Höhn)

Eine Fotoausstellung in der Ehrenhalle des Rathauses Wolffscher Bau zeigt den Frankenschnellweg aus ungewöhnlichen Blickwinkeln

NÜRNBERG (pm/nf) - Oberbürgermeister Dr. Ulrich Maly eröffnet die Ausstellung „Frankenschnellweg 1.0 – Vor dem Start“ des Nürnberger Fotografen Christian Höhn am Donnerstag, 6. März 2014, um 17 Uhr. Sieben großformatige Bilder präsentieren die bekannte Verkehrsachse aus künstlerischer Perspektive. Die Arbeit ist der erste Teil einer Dokumentation über die Umgestaltung des Frankenschnellwegs unter dem Titel „Lineaturen“. Der Servicebetrieb Öffentlicher Raum Nürnberg (Sör) lädt alle Interessierten zur Ausstellungseröffnung ins Rathaus Wolffscher Bau, Rathausplatz 2, Ehrenhalle, ein.
Weniger Stau, weniger Umweltbelastung und ein grüner Tunneldeckel – mit dem kreuzungsfreien Ausbau des Frankenschnellwegs wird sich das Nürnberger Stadtbild zwischen Stadtgrenze und dem Dianaplatz im Laufe der nächsten Jahre gravierend verändern. Zeit, um den Frankenschnellweg im gegenwärtigen Zustand zu dokumentieren und im künstlerischen Blickwinkel zu betrachten. Das gelingt dem Nürnberger Fotografen Christian Höhn in seiner Werkreihe „Lineaturen“. Die Bildkompositionen zeigen den Frankenschnellweg aus der Vogelperspektive, bei Dämmerung und in einer Ambivalenz zwischen dem öden Grau einer Straße und der beleuchteten Altstadt als Hintergrundkulisse. Die langen Belichtungszeiten (teilweise bis zu sechs Minuten) verwandeln die Verkehrsströme zu interessanten roten und weißen Linienbündeln.
Die weiteren Teile der Werkreihe „Lineaturen“ wird die Hochphase der Tunnelbaustelle (Frankenschnellweg 2.0) und den Frankenschnellweg nach Fertigstellung (Frankenschnellweg 3.0) zeigen. Mit Christian Höhn konnte dafür ein weltweit tätiger Nürnberger Fotokünstler gewonnen werden. Seine Ausstellung „China Megacities“ war 2013 im Museum Industriekultur zu sehen.

„Frankenschnellweg 1.0“ rückt nicht nur den Frankenschnellweg im gegenwärtigen Zustand in den Mittelpunkt, sondern auch das Team, das ihn verändern wird. Der zweite Teil der Ausstellung stellt die Personen vor, die das Projekt Frankenschnellweg maßgeblich tragen. So erfahren die Bürgerinnen und Bürger, welche Fachkompetenz hinter den Planungen steckt und wie viele Menschen an den Vorbereitungen zum Bau beteiligt sind.

Auf die Veränderungen, die ein großes Tunnelbauprojekt für die Verkehrs- und Stadtentwicklung bringt, wird auch Johann Wittmann, Abteilungsleiter Tunnelbau der Stadt München, in seinem Fachvortrag eingehen. Er spricht bei der Ausstellungseröffnung über seine Erfahrungen mit ähnlichen Tunnelbauprojekten in München und deren Auswirkungen.

Die Ausstellung in der Ehrenhalle des Rathauses Wolffscher Bau ist von Donnerstag, 6. März, bis Freitag, 14. März 2014, geöffnet. Die Öffnungszeiten sind Montag bis Freitag von 8 bis 18 Uhr und Samstag sowie Sonntag von 10 bis 17 Uhr.
Eintritt frei.
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