Für eine Welt ohne Kinderlähmung

Bianca Bauer-Stadtler (vorne r.) vom Rotaryclub mit ihren Helfern. Foto: Udo Dreier

Rotary International – der Kampf gegen Polio

NÜRNBERG - Der Slogan ,,Schluckimpfung ist süß - Kinderlähmung ist grausam“ ist vielen sicher noch ein Begriff. In den 1960er Jahren wurden in Deutschland alle Schulkinder mit dem berühmten Zuckerstück geimpft. Deshalb ist die Krankheit auch bei uns verschwunden. Auch weltweit ist die Kinderlähmung fast besiegt - aber eben nur fast.

Abgesehen von Einzelfällen gibt es den Polio-Erreger heute nur noch in Afghanistan, Pakistan und Nigeria. Was kaum jemand weiß, ist, dass neben derf Weltgesundheitsorganisation vor allem Rotary International dafür gesorgt hat, dass Polio in den vergangenen 25 Jahren fast vollständig von der Weltkarte verschwunden ist. Rotary hat mit Spenden in Höhe von fast einer Milliarde US-Dollar über drei Milliarden Kinder geimpft. Allerdings müssen Hunderttausende mit Lähmungen und deformierten Gliedmaßen leben. 
Die wichtigste Voraussetzung für den Erfolg ist das Wissen um die Krankheit und die Bedeutung der Impfung. Deshalb gibt es den bundesweiten ,,Kampftag“ gegen die Krankheit immer am 4. Mai, für den sich die deutschen Rotary Clubs mit der Deutschen Bahn zusammen getan haben. Rotarier, Impfärzte sowie Vertreter der regionalen Polioverbände und Selbsthilfegruppen fuhren mit dem ICE von Nürnberg nach Aschaffenburg, um sich auszutauschen und an beiden Bahnhöfen mit den Bürgern ins Gespräch zu kommen. Die Firma Märklin hat sogar auf ihr Modell der Schnellzuglokomotive Baureihe 101 den Slogan der Rotary Initiaive aufgedruckt. Pro verkaufter Lokomotive gehen 20 Euro an Rotary zur Bekämpfung der Kinderlähmung.

http://www.polioplus.de/





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