Fürth ist weiter auf der Sonnenseite


FÜRTH (web) - Gleich auf das knapp Dreifache konnte die Stadt ihr Ziel, die jährliche Zuwachsrate der Solarkapazität um ein Megawatt zu steigern, verbessern. Oberbürgermeister Thomas Jung ist deshalb mehr als zufrieden mit der Solarbilanz 2011.

Der Solarberg in Atzenhof steht sinnbildlich für die Solarstadt Fürth.     Archivfoto: Ebersberger

Die Gesamtleistung der Fürther Solaranlagen liegt nun bei 15 Megawatt Strom, das sind 23 Prozent mehr als noch im Vorjahr. Rein rechnerisch können nunmehr 3600 Privathaushalte mit Solarstrom versorgt werden. Hierbei könne man jährlich 9300 Tonnen Kohlendioxid eingesparen, so OB Jung. Johann Gerdenitsch, Umwelt- und Solarbeauftragter der Stadt Fürth, hielt noch vor einem Jahr eine Kapazitätssteigerung in 2011 um ein bis eineinhalb Megawatt „durchaus für möglich“. Eine damals eher vorsichtige Schätzung, wie sich jetzt zeigt.
Wobei Gerdenitsch zunächst ganz richtig lag, lief es doch im ersten Halbjahr 2011 beim Ausbau der Photovoltaikanlagen „sehr schleppend“ (Jung). Doch zur Freude des Stadtoberhauptes gab es gerade im letzten Quartal nochmal ein kräftigen Schub. Vor allem auf gewerblich-industriellen Gebäuden ist in Fürth ein enormer Zuwachs zu verzeichnen: 17 Anlagen mit einer Gesamtleistung von fast 1,5 Megawatt.
Auch wenn derzeit lediglich 2,6 Prozent des Stromverbrauchs durch Solarstrom abgedeckt werden, ist Jung mit der Solarbilanz sehr zufrieden und hofft auf eine weitere Steigerungsrate in 2012.
Allerdings wurde Anfang des Jahres die Solarvergütung durch die Bundesnetzagentur erneut um 16 Prozent gesenkt, eine weitere Degression ist für Juli zu erwarten. Dennoch, so Jung, könnten bei größeren Anlagen Renditen im zweistelligen Bereich erzielt werden. Daher lohne es sich für Investoren - private und gewerbliche - bereits den Jahresbeginn zu nutzen, um die Renditen mit der klimaschonenden Stromerzeugung zu erzielen.


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