Fürther Altstadt erhält ein neues Schmuckstück

Soll schon bald in neuem Glanz erstrahlen: das ehemalige Fischerhaus. Foto: Gaßner

Fischerhaus wird aufwändig saniert

FÜRTH - In der Fürther Altstadt wird ein weiteres Gebäude herausgeputzt: das ehemalige Fischerhaus in der Unteren Fischerstraße 6. Noch wird fleißig gearbeitet, doch schon bald soll das frühere Fischerhaus, das 1908 am ehemaligen Flusslauf der Pegnitz errichtet wurde, mit seiner beeindruckenden Jugendstilfassade in neuem Glanz erstrahlen.

Dabei gestalten sich die Sanierungsarbeiten „keinesfalls einfach“, wie Architekt Hermann Keim und die Hauseigentümer Gerhard und Jan Böhner im Rahmen eines Besichtigungstermins mit Oberbürgermeister Thomas Jung und Stadtbaurat Joachim Krauße sowie Stefan Kunz von der städtischen Städtebauförderung erläuterten. Denn das denkmalgeschützte Anwesen zeigte bereits wegen der Verschiebung des Grundwasserpegels durch den veränderten Flusslauf der Pegnitz und der Nachbarbebauung Setzungsrisse an den Außenwänden. Um das Haus wieder auf ein stabiles Fundament zu setzen, wurden mit hydraulischen Pressen Betonsegmente in den Boden eingelassen.

Rund 960.000 Euro kosten die aufwändigen Renovierungsarbeiten, die mit 113.000 Euro aus Mitteln der Städtebauförderung subventioniert werden. Joachim Krauße unterstrich dabei die Bedeutung der staatlichen Fördergelder, durch die Sanierung und Modernisierung von Altbauten in der Innenstadt bezuschusst werden können. In dem ehemaligen Fischerhaus entstehen auf etwa 410 Quadratmetern sieben Wohnungen, die bis spätestens Mitte 2013 bezugsfertig sein sollen. OB Jung lobte das Engagement der Brüder Böhner, die mittlerweile in Bremerhaven und Ingolstadt zu Hause sind, aber dennoch viel Geld in Fürth investieren, um das Erbe ihres Vaters zu erhalten.
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