Geld, Umwelt, Steuern, Shows & Sport: Das kommt 2018 auf uns zu!

Geld, Gesundheit, Umwelt, Sport und Show: Was kommt 2018 auf uns zu? (Foto: ©Denis Rozhnovsky/Fotolia.com)
 
Helene Fischer rockt am 1. Juli im Max Morlock Stadion ab! (Foto: ©Sandra Ludewig)

Positive Nachrichten und Hoffnungen fürs neue Jahr - Der MarktSpiegel gibt einen Überblick

Region (pm/vs) - Der Jahresbeginn ist traditionell jene Zeit, in der die meisten Gesetzesänderungen inkraft treten. Der MarktSpiegel hat zahlreiche Pressedienste durchforstet und einige wichtige Neuerungen aufgelistet, die seit Januar 2018 gelten oder im laufenden Jahr umgesetzt werden. Und es geht auch einige kulturelle und sportliche Highlights in der Metropolregion.

Geld und Steuern

Seit dem 1. Januar gibt es keine Ausreden für Arbeitgeber mehr: Je Zeitstunde gilt jetzt der gesetzliche Mindestlohn in Höhe von 8,84 Euro brutto. Bei 22 Arbeitstagen im Monat à acht Stunden sind dies rund 1.500 Euro brutto im Monat. Wer privat für die Rente vorsorgt und einen sogenannten Riester-Vertrag bespart, darf sich auf eine mehr als 13,5-prozentige Erhöhung der Grundzulage vom Staat freuen. Sie ist von 154 auf 175 Euro im Jahr gestiegen. Um die volle Zulagenförderung zu erhalten, muss ein Mindestbeitrag eingezahlt werden, der von den Einkommens- und Familienverhältnissen abhängig ist.

Weil die Löhne und Gehälter der tarifgebundenen Unternehmen im letzten Jahr erneut gestiegen sind, hat die Bundesregierung für 2018 die so genannte Beitragsbemessungsgrenze in der Krankenversicherung angepasst. So ist die Versicherungsgrenze in der gesetzlichen Krankenversicherung von jährlich 57.650 Euro brutto seit dem 1. Januar 2018 auf 59.400 Euro brutto angehoben worden. Wer mit seinem Jahreseinkommen über dieser Grenze liegt, kann sich privat krankenversichern.
Steuerzahler profitieren 2018 von einem um 180 Euro höheren Grundfreibetrag, der jetzt 9.000 Euro im Jahr beträgt. Der Kinderfreibetrag steigt um 72 Euro auf jährlich 4.788 Euro.
Wer Arbeits­losengeld II („Hartz IV“) bezieht, erhält seit Januar 2018 mehr Geld. Der Regel­satz für Allein­stehende ist von 409 auf 416 Euro pro Monat gestiegen. Für Paare hat sich der Satz pro Partner um 6 Euro auf 374 Euro erhöht. Um 5 Euro erhöht hat sich die Grund­sicherung für 6- bis unter 14-jährige Kinder (auf 296 Euro) und 14- bis unter 18-jährige Jugend­liche (auf 316 Euro).

Auto & Co.

Wichtig für alle Autofahrer: Seit dem 1. Januar 2018 müssen alle Fahrzeuge, Diesel oder Benziner ihm Rahmen der Hauptuntersuchung beim TÜV die Abgasmessung per Sonde am Endrohr durchführen lassen. Dadurch fallen höhere Gebühren an. Hersteller müssen Winterreifen, die ab 1. Januar 2018 produziert werden, mit dem „Alpine“-Symbol (dreigezacktes Bergpiktogramm mit Schneeflocke) kennzeichnen. Das Qualitätssiegel zeigt an, dass diese Reifen besondere Anforderungen an Traktions-, Brems- und Beschleunigungsverhalten auf Schnee und Eis erfüllen. Für bis 31. Dezember 2017 produzierte M+SWinterreifen gilt eine Übergangsfrist bis 30. September 2024.

Umwelt und Energie

Quecksilber ist ein giftiger Stoff, von dem erhebliche Gefahren für die Gesundheit von Menschen und Tieren sowie für die Ökosysteme ausgehen. Deshalb hat die EU die Herstellung sowie die Ein- und Ausfuhr quecksilberhaltiger Produkte – zum Beispiel Batterien, Leuchtstofflampen, Thermometer – seit Beginn des neues Jahres verboten.
Seit 1. Januar 2018 gelten für Lüftungsgeräte in Wohnräumen strengere Energieeffizienz-Vorgaben. Zulässig sind dann nur noch neue Geräte der Effizienzklassen A+ bis D. Die Klassen E bis G fallen weg. Darüber hinaus müssen Lüftungsgeräte auch leiser werden: Statt maximal 45 Dezibel sind jetzt nur noch 40 Dezibel erlaubt.

Sicherheit in Franken

Von den bayernweit aktuell 575 neu ausgebildeten Polizistinnen und Polizisten werden laut Innenminister Joachim Herrmann bis 1. Mai 2018 im Polizeipräsidium Mttelfranken 73 eingesetzt. 52 Stellen entfallen auf Oberfranken, 69 auf Unterfranken sowie 47 auf die Oberpfalz. Alleine in diesem Jahr will Joachim Herrmann insgesamt rund 384 Millionen im Bereich der Polizei-Ausrüstung investieren.

Viel los in Nürnberg

In der Noris wird Peter Maffay am 3. März in der Arena sein „MTV Unplugged-Album“ vorstellen. Superstar Helene Fischer hat am 1. Juli einen Auftritt im Max-Morlock-Stadion geplant. Dreimal heißt es im Sport Daumen drücken! Der Club hat nach den Erfolgen 2017 gute Chancen auf den Wiederaufstieg in die 1. Bundesliga. Die Ice Tigers spielen ab dem 10. April mit etwas Glück um die Deutsche Meisterschaft. Die Basketball-Profis von Brose Bamberg wollen in diesem Jahr zum vierten Mal in Folge Meister werden.

Die Spannung steigt
Wenn alles glatt läuft, wird Dr. Markus Söder spätestens im März den amtierenden Bayerischen Ministerpräsidenten Horst Seehofer beerben. Ob er dieses Amt auch die nächsten Jahre bekleiden wird, zeigt sich in den Landtagswahlen, die im Herbst dieses Jahres stattfinden.

Allmächd

• Der Beitragssatz zur gesetzlichen Rentenversicherung ist zum 1. Januar 2018 von 18,7 auf 18,6 Prozent gesunken.
• Nach einem Urteil des Bundes­verfassungs­gerichts muss der Gesetz­geber bis Ende 2018 eine Neuregelung schaffen, in die als drittes Geschlecht neben „männ­lich“ und „weiblich“ noch eine weitere positive Geschlechts­bezeichnung aufgenommen wird – etwa „inter“ oder „divers“.
• Das staatliche Branntweinmonopol in Deutschland ist am 1. Januar 2018 ausgelaufen. Der Bund hat damit eine damit eine Vorgabe der EU umgesetzt, die den Markt europaweit liberalisiert. Damit endet die Verteilung staatlicher Gelder an die rund 550 landwirtschaftlichen Brennereien, die ihren Rohalkohol aus Kartoffeln oder Getreide an die Monopolbehörde abliefern.
• Zur Erkennung von Bauchschlagader-Aneurysmen können sich gesetzlich versicherte Männer ab 65 Jahren einmal im Leben ohne Zuzahlung untersuchen lassen. Die Vorsorgeuntersuchung mittels Ultraschall können die Hausärzte seit 1. Januar 2018 abrechnen.

Alle Angaben sind ohne Gewähr. Quellen unter anderem: www.bundesregierung .de und www.test.de
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