Gesprächsrunde zur geplanten UKW-Abschaltung

Den mittelfränkischen CSU Landtagsabgeordneten Manuel Westphal, Petra Guttenberger, und Volker Bauer erklärte Funkhaus-Geschäftsführer Alexander Koller (v.l.) die Auswirkungen einer UKW-Abschaltung der Klassikwelle des Bayerischen Rundfunks auf die Nürnberger Radiosender. (Foto: John R. Braun)

NÜRNBERG/MÜNCHEN (jrb) - Die geplante UKW-Abschaltung der Klassikwelle des Bayerischen Rundfunks brachte kürzlich Funkhaus-Geschäftsführer Alexander Koller in den Landtag.

In einer von der Fürther CSU Landtagsabgeordneten Petra Guttenberger initiieren Gesprächsrunde erläuterte er die Auswirkungen der Maßnahme auf die Nürnberger Radiosender Charivari 98.6, Radio F, Gong 97.1, Hit Radio N1 und Pirate Gong. Da der Bayerische Rundfunk auf den UKW-Frequenzen statt klassischer Musik zukünftig ein Jugendradio ausstrahlen will, würde dies unweigerlich eine Verringerung der Hörerzahlen und damit auch der Werbeeinnahmen der Nürnberger Sender bedeuten. „Wir leben ausschließlich von der Werbung und können nicht wie der BR auf fast eine Milliarde Euro Gebührengelder zurückgreifen“ sagte Alexander Koller den Abgeordneten im Maximilianeum. Interesse zeigten auch die fränkischen Minister Joachim Herrmann und Dr. Markus Söder. „Beiden konnte ich in einem persönlichen Gespräch unser Anliegen im Sinne der Medienvielfalt in der Metropolregion vorbringen“, freut sich der Alexander Koller, Chef der Nürnberger Radiomacher.
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