Gräfenbergbahn: DB AG reagiert auf Beschwerde des Vorstadtvereins

Bahnbevollmächtigter Josel kündigt kurzfristige Maßnahmen an

NÜRNBERG (pm/nf) - Die Deutsche Bahn AG (DB) reagiert auf die Kritik des Vorstadtvereins Nürnberg-Nord (VNN) an den immer wieder auftretenden Störungen bei der Gräfenbergbergbahn. In einer Mail an den VNN-Vorsitzenden Tobias Schmidt kündigte der DB-Konzernbevollmächtigte Klaus-Dieter Josel jetzt Maßnahmen an.


Wichtiger als ein mittelfristiger Ersatz ist, die vorhandene Technik sofort voll funktionsfähig und störungsfrei zu betreiben. Deshalb wird der Vor-Ort-Support des Herstellers Thales in Heroldsberg durch 1st und 2nd Service in enger Zusammenarbeit mit unseren Signaltechnikern am 3. November 2015 die gesamte Anlage überprüfen, Störungsursachen ermitteln und beseitigen.

Ab 2. November 2015 beginnt zusätzlich der Um-/Ausbaus der Räumlichkeiten im Bf Heroldsberg. Ziel ist die örtliche Besetzung des Bahnhofs Heroldsberg ab der Kw 47/2015. Mit der örtlichen Besetzung wird die Fernsteuerung der Strecke 5920 aus Zirndorf zurückgenommen. Damit wird die Eingriffsmöglichkeiten eines Zugleiters (vor Ort) verbessert. Als Adhoc-Maßnahme ist ab sofort eine Bereitschaft eingerichtet, um bei Störungen den Bahnhof Heroldsberg zusätzlich örtlich besetzen zu können.

Schmidt begrüßt die vorgesehenen Maßnahmen: ,,Insbesondere eine verstärkte Präsenz vor Ort sollte helfen, Störungen schneller und wirkungsvoller zu vermeiden oder zumindest zu verringern. Dennoch sollte das grundsätzliche Problem der offensichtlich störungsanfälligen Technik in Heroldsberg durch die DB AG baldmöglichst angegangen und beseitigt werden."

Auch die Vereinsmitglieder und Landtagsabgeordneten Arif Tasdelen und Michael Brückner haben sich in Schreiben an Innen- und Verkehrsminister Joachim Herrmann für eine schnelle Lösung starkgemacht.
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