Halbzeit bei Bauarbeiten der U-Bahn-Linie U1: Sanierung der Betonlängsbalken kommt gut voran

U-Bahnlinie 1: Bohren der Löcher für die Spezialdübel (Foto: VAG/Claus Felix)
NÜRNBERG (pm/nf) - Noch bis Freitag, 23. Dezember 2016, läuft an den drei U1-Bahnhöfen Gostenhof, Bärenschanze und Maximilianstraße die Sanierung der Betonlängsbalken, auf denen die Schienen montiert sind. Los ging es mit den Arbeiten Mitte August dieses Jahres. Jetzt, gegen Ende Oktober, ist die Hälfte der Bauzeit geschafft. Die Arbeiten liegen damit genau im Zeitplan.

Noch bis Freitag, 18. November 2016, werden die Betonlängsbalken auf Gleis 2 Richtung Langwasser Süd an den U-Bahnhöfen Gostenhof und Bärenschanze saniert. Ab Montag, 21. November 2016, geht es auf dem gleichen Gleis am Halt Maximilianstraße weiter. Grund für die Sanierungsarbeiten: Durch die ständige Belastung ist der Beton der Längsbalken altersbedingt teilweise schadhaft geworden, insbesondere in den U-Bahnhöfen, wo die Belastung durch das Bremsen und Anfahren der Züge höher ist.

Neues Verfahren, weniger Einschränkungen

Tagsüber fahren die Züge der U1 während der gesamten Bauzeit nach Jahresfahrplan. Nur von 21.00 Uhr bis Betriebsschluss gibt es täglich Einschränkungen. Dann gilt für die U1 ein Zwölf-Minuten-Takt, weil an einem Gleis gearbeitet wird und nur ein Gleis für beide Fahrtrichtungen zur Verfügung steht. Dass die Arbeiten in dieser Art durchgeführt werden können, ist neu. Denn bislang musste die VAG während der Sanierung der Betonlängsbalken stets ein Gleis vollständig über mehrere Wochen sperren, weil der Beton soweit abgetragen werden musste, dass das Gleis nicht mehr befahrbar war. Dank eines neuen Verfahrens ist das in dem Ausmaß nicht mehr nötig. Nachdem der schadhafte Beton ausgebessert ist, werden die Betonlängsbalken mit einem neuen Spezialdübeln befestigt. So können die Schienen trotz der Sanierungsarbeiten auch tagsüber befahren werden. Am Ende der Bauarbeiten wird die VAG rund 12.000 Spezialdübel verbaut haben.
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