Harfenklänge und Dinosaurier


NÜRNBERG
- Mit zwei neuen astronomischen Themenshows für große und kleine Besucherinnen und Besucher läutet das Planetarium Nürnberg das neue Jahr 2011 ein.

Nürnberger Planetarium präsentiert vielfältiges Programm

Was alles passiert, „Als der Gulp die Erde einsackte“, erfahren junge Menschen ab 5 Jahre ab dem 12. Januar im Planetarium am Plärrer. Auf einzigartige Weise zieht diese 360 Grad-Produktion Kinder und Jugendliche mit Wissenschaft, Spaß und Unterhaltung in ihren Bann. Die Geschichte wurde auf der Basis von über 60 Illustrationen in einer Mischung von kindgerechten Bildern und aufwändigen Computeranimationen umgesetzt.

Von den Anfängen der Raumfahrt Mitte des letzten Jahrhunderts bis zu den Visionen von der Zukunft des Menschen im All berichtet die preisgekrönte Produktion „Der Sprung ins All“. Sie hat am 13. Januar im Planetarium Premiere. Alle wichtigen Stationen der bemannten und unbemannten Raumfahrt werden gezeigt. Zu den computergenerierten Vollkuppelbildern ertönen die originalen Tonaufnahmen.

Mit dem Spiel ihrer Harfe entführt Christine Högl seit Jahren eine stetig wachsende Fan-Gemeinde auf „klangpoetische Traumreisen“. Einige ausgewählte Gedichte von Rainer Maria Rilke runden das Konzertprogramm mit dem Titel „Sternenträume“ ab, das am Freitag, 21. Januar, im Nicolaus- Copernicus-Planetarium zu hören sein wird. Christine Högl ist Harfenistin und Komponistin und hat sich mit Projekten wie Multimedia-Live- Konzerten in Planetarien, Open-air-Konzerten in Gärten und der Reihe „Musik der Stille" in alten Kirchen einen Namen gemacht. Für ihre Kompositionen erhielt sie internationale Auszeichnungen.



Termin: Freitag, 21. Januar 2011, 20:00 Uhr bis ca. 21:30 Uhr. War es der Einschlag eines gigantischen Meteoriten oder doch ein verheerender Vulkanausbruch? Bis heute diskutieren Forscher daruber, was vor 65 Millionen Jahren zwei Drittel aller Tier- und Pflanzenarten auslöschte und das Zeitalter der Dinosaurier beendete.

Die Ergebnisse eines 40-köpfigen Teams unter Leitung des Erlanger Geologen Dr. Peter Schulte zeigen nun, dass der Ablauf des Artensterbens nicht ursächlich mit dem Vulkanismus erklärt werden kann, aber genau zu den ökologischen Folgen eines Meteoriteneinschlags passt. Insbesondere die schwefelhaltige Gesteine im Untergrund der Yucatan Halbinsel in Mexico, die von dem Meteoriten getroffen wurden, verstärkten die katastrophale globale Wirkung des Einschlags immens und führten in kürzester Zeit zu Dunkelheit, Abkühlung und dem Zusammenbrechen der Nahrungsketten auf Land und im Meer. Über das dramatische Ereignis und seine Folgen berichtet der Forscher nun im Planetarium Nürnberg. Termin: Mittwoch, 26. Januar 2011, 19:00 bis ca. 20:30 Uhr. Alle Veranstaltungen finden im Nicolaus-Copernicus-Planetarium, Am Plärrer 41, 90429 Nürnberg, statt.

BU: Gerhard Kniewasser bedient seit 28 Jahren die Projektoren im Planetarium Nuernberg. Foto: bayernpress
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