Hauptmarkt: SPD-Fraktion will Händler nach Zufriedenheit befragen

Die Nürnberger SPD-Fraktion will Markthändler auf dem Hauptmarkt nach ihrer Zufriedenheit befragen. (Foto: ©Felix Horstmann/Fotolia.com)
NÜRNBERG (pm/nf) - Die SPD-Stadtratsfraktion in Nürnberg will nach den Debatten zur Hauptmarktnutzung im vergangenen Sommer eine Befragung der Markthändler am Hauptmarkt durchführen lassen. Damit soll zum einen die Zufriedenheit der Händler mit dem Standort gemessen werden, zugleich erhofft man sich aber Anregungen zur Aufwertung und Verbesserung des Marktes.

Die wirtschaftspolitische Sprecherin der SPD-Fraktion, Katja Strohhacker weiß: „Der Nürnberger Hauptmarkt ist als „gute Stube“ im Zentrum und Mittelpunkt unserer Stadt seit Jahrhunderten die wichtigste Fläche für die Nürnberger Märkte. Er ist aber zugleich auch zentraler Veranstaltungsort mit Strahlkraft für die Region. Diese Nutzungen sind gut und nach Qualitätsaspekten abzuwägen. So spielt auch die Frage, wie der Hauptmarkt als „zentraler Marktplatz“ heute und zukünftig in Erscheinung tritt, bzw. treten soll, eine wichtige Rolle.“

Die Rathaus-SPD möchte auch die bisherigen „Ausweichplätze“ mit in den Blick nehmen und von den Händlern wissen, ob und inwieweit weitere Plätze im Stadtraum für das bisherige Marktgeschehen am Hauptmarkt gewünscht sind und in Frage kämen. Dabei soll auch das Potenzial durch die anstehende Umgestaltung des Obstmarktes berücksichtigt werden und die Studie möglichst extern begleitet werden.

Die für die Altstadt zuständige SPD-Stadträtin Christine Kayser betont, dass mit der Händlerbefragung ein Schritt hin zu einem Gesamtkonzept und einer qualitativen Weiterentwicklung, wie es im Integrierten Stadtteilentwicklungskonzept Altstadt empfohlen wird, gemacht wird. Kayser: „Das Bild von der Nürnberger Altstadt prägen auch die Marktveranstaltungen auf dem Hauptmarkt, wie der grüne Wochenmarkt, der Oster- und Herbstmarkt, oder natürlich auch der Christkindlesmarkt. Den Spagat zwischen Tradition und Moderne gibt es auch hier. Für uns leitet sich daraus auch die Frage nach der qualitativen Weiterentwicklung des Marktgeschehens ab.“
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