Hilfe für Kinder in Not

Die Pflegedienstleiterin der Kinderklinik, Helga Bieberstein (2.v.l.), nimmt den Spendenscheck von den IWC-Vertreterinnen Andrea Fischer (l.) und Hannelore Wallis (r.) sowie der Vorsitzenden von „Tigerauge“ e.V., Dorothea Hobeck, entgegen. Foto: oh

5.000 Euro für Kinder- und Jugendklinik Erlangen

ERLANGEN - Einen Scheck über 5.000 Euro konnten der Inner Wheel Club (IWC) Nürnberg-St. Lorenz und der Verein „Tigerauge“ Initiative Kinderhospiz Nordbayern unlängst an die Pflegedienstleitung der Kinder- und Jugendklinik des Uni-Klinikums Erlangen übergeben. Das Spendengeld dient der Palliativausbildung von zwei Pflegekräften und soll helfen, die stationäre Versorgung von schwerstkranken Kindern weiter zu verbessern.

In der Europäischen Metropolregion Nürnberg sind jedes Jahr etwa 140 Kinder und Jugendliche von unheilbaren Krankheiten betroffen. Während die ambulanten hospizlichen und palliativen Angebote bereits sichergestellt sind, gibt es in der stationären Versorgung weiterhin Bedarf. Mit der Einrichtung zweier Palliativbetten – unterstützt durch eine Spende von „Tigerauge“ e.V. – konnte die Kinderklinik des Uni-Klinikums Erlangen bereits im Januar 2012 eine Lücke in der stationären palliativen Versorgung schließen. Mit der Palliativ-Care-Ausbildung von zwei Pflegekräften wird das Angebot nun auch im Pflegebereich erweitert. Um diese Ausbildung zu ermöglichen, stellen der IWC Nürnberg-St. Lorenz 4.000 und der Verein „Tigerauge“ e.V. weitere 1.000 Euro zur Verfügung.

Der IWC Nürnberg-St. Lorenz ist eine Frauenorganisation, die sich dem sozialen Engagement, insbesondere in der Metropolregion, verpflichtet hat. Den Mitgliedern ist es ein großes Anliegen, dass lebensverkürzt erkrankte Kinder und Jugendliche in Krisensituationen stationär versorgt werden. Auch „Tigerauge“ e.V. hat es sich zur Aufgabe gemacht, die hospizliche und palliative Versorgung schwerst- und sterbenskranker Kinder, Jugendlicher und junger Erwachsener mit finanziellen Mitteln zu unterstützen. Dazu ist der Verein dauerhaft auf Spenden angewiesen. Weitere Informationen im Internet unter

www.tigerauge.org






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