Jetzt ist es amtlich: 2012 werden Bus und Bahn teurer


NÜRNBERG - Zum Jahreswechsel treten in Nürnberg, Fürth und Erlangen außerordentliche Tarifänderungen in Kraft. Im restlichen Verbundgebiet steigen zum 1. Januar die Fahrpreise um durchschnittlich 3,19 Prozent.

In Fürth wird die Vergünstigung der Preisstufe K wieder zurückgenommen. Foto: web

Der Grundvertrags-Ausschuss (GA) des VGN hat der Einfü?hrung einer neuen Preisstufe A fü?r die Tarifzonen 100/200 (Stadtgebiete Nü?rnberg, Fürth und Stein) zugestimmt. Damit kann zum 1. Januar 2012 ein ganzes Bündel von Tarifänderungen im VGN in Kraft treten. Generell steigen die Fahrpreise im VGN zum Jahreswechsel im Schnitt um 3,19 Prozent. In Nü?rnberg und Fürth (Tarifzonen 100/200) gelten ab 1. Januar 2012 die neuen Preisstufen A bzw. Z. Dadurch erhöht sich das Niveau der Fahrpreise in den beiden Stadtverkehren um etwa eine halbe Stufe. In Fü?rth wird dabei die stadtweite Gü?ltigkeit der Preisstufe K, die 1992 als Vergü?nstigung eingefü?hrt wurde, wieder zurückgenommen.Auch in Erlangen entfallen zu Jahresbeginn lokale Sonderregelungen und Vergü?nstigungen. Besonders in den Städten reichen die Fahrgeldeinnahmen nicht aus um die Kosten fü?r das attraktive und hochwertige Verkehrsangebot zu decken, so der VGN. Die Haushaltslage in den Kommunen enge den Handlungsspielraum zusätzlich ein. In den vergangenen Jahren wären zudem die Fördermittel fü?r den Nahverkehr mehrmals gekü?rzt worden. Aus diesen Grü?nden sei eine stärkere Beteiligung der Nutzer an der Finanzierung des ÖPNV unumgänglich. Letzte Alternative wären Einschnitte bei Fahrplänen und Bedienungszeiten. Unverändert bleibt der Preis des Einzelfahrscheins fü?r Erwachsene in der Preisstufe K bei 1,60 Euro sowie fü?r Kinder bei 80 Cent. Stärker werden die Preise fü?r das TagesTicket Plus angehoben. Die verbundweit gü?ltige Variante verteuert sich um 60 Cent auf 16,20 Euro (+ 3,85 Prozent). Angesichts der Größe des Verbundgebietes – es entspricht einem Fü?nftel der Fläche des Freistaats – und der Gü?ltigkeit für  bis zu sechs Personen sowie zwei Tage am Wochenende bleibt sein Preis weiterhin attraktiv. Die 5er-Streifenkarte fü?r die Kurzstrecke kostet kü?nftig 7,10 Euro (statt 6,80 Euro), die Karte mit 10 Streifen steigt im Preis um 30 Cent auf 9,70 Euro.Auch bei den Zeitkarten variieren die Steigerungen je nach Ticket und Tarifstufe, im Schnitt liegen sie bei 3,4 Prozent. Die MobiCard fü?r 31Tage kostet ab Januar in der Tarifstufe K 41,20 Euro (+ 1,30 Euro). Der Preis fü?r die Solo 31 steigt in derselben Stufe auf 36,40 Euro(+ 1,20 Euro). Gü?nstigste Alternative bleibt nach wie vor das JahresAbo. Monatlich kostet es in der Tarifstufe K 26,90 Euro (+ 90 Cent) und mit verbundweiter Gü?ltigkeit 183,00 Euro (+ 6,00 Euro).
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