Kastler trifft Timoschenko: Appell zum Frieden in der Ukraine

Martin Kastler mit Julia Timoschenko. (Foto: oh)

NÜRNBERG/DUBLIN (pm/nf) - ,,Es geht jetzt um die Menschen in der Ukraine - und um Frieden für das Land. Kein Krieg mehr in Europa!", so der Appell des Nürnberger CSU-Europaabgeordneten Martin Kastler nach einem Gespräch mit Julia Timoschenko.



Getroffen hatte der Entwicklungspolitische Sprecher der CSU-Europagruppe die ehemalige ukrainische Regierungschefin am Rande des Europakongresses der Europäischen Volkspartei in Dublin: ,,Wir brauchen Diplomatie statt Drohungen. Wir dürfen uns nicht provozieren lassen. Europas Ansehen als glaubwürdig vermittelnder Diplomat ist hoch - zu polarisieren wäre jetzt der falsche Weg."

Auch weltpolitisch, so Kastler, gelte Schillers Zitat: ,,Es kann der Frömmste nicht in Frieden leben, wenn es dem Nachbarn nicht gefällt. Die Ukraine hat de facto zwei große Nachbarn." Entsprechend müssten auch die Signale des parallel in Brüssel tagenden EU-Sondergipfels sein: ,,Die Ukraine braucht jetzt Friedenssicherung und Krisenmanagement - sie braucht einen verlässlichen Partner, kein EU-Beitrittsszenario."
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