Klinik Hallerwiese beteiligt sich an der präklinischen Notfallversorgung

Ärzte der Klinik Hallerwiese/Cnopf`sche Kinderklinik beteiligen sich jetzt an der präklinischen Notfallversorgung in der Metropolregion. (Foto: Diakonie Neuendettelsau)
Auch Chefärzte leisten Ihren Dienst auf der Johanniter-Wache

NÜRNBERG (pm/nf) - Die Versorgung der Stadt Nürnberg und des Nürnberger Landes steht seit Anfang des Monats auf einer breiteren Basis. Erfahrene Notärzte der Klinik Hallerwiese und der Cnopf`schen Kinderklinik rücken jetzt mit aus.


Von den aktuell vier Notarzt-Standorten in der Noris werden vornehmlich drei von niedergelassenen sowie klinisch tätigen Ärzten besetzt. Das städtische Klinikum, die Erler-Kliniken, das Martha-Maria- und das Theresienkrankenhaus sowie jetzt zusätzlich die Klinik Hallerwiese/Cnopf`sche Kinderklinik übernehmen am vierten Standort auf der Rettungswache der Johanniter-Unfallhilfe in einem festen Turnus tagsüber die Dienste.

Hintergrund des Einstiegs der Klinik Hallerwiese/Cnopf`schen Kinderklinik ist die Gründung einer Hauptabteilung Innere Medizin in dem Krankenhaus der Diakonie Neuendettelsau, die nun über einen Akutbereich der Inneren Medizin sowie eine interdisziplinäre Notaufnahme verfügt. „In den vergangenen Jahren gab es in Nürnberg immer wieder Engpässe, besonders bei den internistischen Aufnahmekapazitäten“, meint Chefarzt Dr. Thomas Flüeck, der gemeinsam mit seinen Kollegen Dr. Karin Becke (Chefärztin Anästhesie) und Prof. Dr. Michael Schroth (Chefarzt Neonatologie) sowie vier weiteren erfahrenen Notärzten für diesen Dienst von der Klinik freigestellt wird. Die Stadt Nürnberg, die Kassenärztliche Vereinigung Bayerns und die anderen Kliniken haben es nach den Worten von Dr. Flüeck begrüßt, dass sich die Klinik Hallerwiese/Cnopf`sche Kinderklinik an der Notfallversorgung beteiligt. Die Beteiligung am Notarztdienst erstreckt sich nicht nur auf das Stadtgebiet, sondern auch auf das Nürnberger Land, wenn es dort personelle Engpässe gibt.

Beim ersten Dienst war Dr. Bernd Landsleitner im Einsatz. Dort behandelte der Anästhesist Drogennotfälle, chirurgische Arbeitsunfälle sowie akute neurologische Krankheitsbilder. „Es ist stets ungewiss, welche Notfallsituation einen erwarten wird“ meint der versierte Notfallmediziner. Dem zustimmend ergänzt Dr. Flüeck, dass die besondere Anforderung darin besteht, auch fachfremde Krankheitsbilder adäquat und auf dem neuesten medizinischen Stand versorgen zu können.
Die Cnopf’sche Kinderklinik hat seit Jahrzehnten den Versorgungsauftrag für den Baby-Notarztdienst für die Stadt Nürnberg und ihren Einzugsbereich. Der Ausbau dieses Engagements sei daher eine logische Konsequenz, meint der Chefarzt.

Auch für die Ärzte in Weiterbildung der entsprechenden Fachbereiche bietet der Notarztdienst, neben der Möglichkeit selbst die entsprechende Qualifikation zu erwerben, eine Chance Erfahrungen zu sammeln und diese für akute Notfälle im klinischem Alltag anzuwenden.
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