KooMiKi-Bus: Ein buntes Statement für die Ferienbetreuung

Während des KooMiKi-Ferienprogramms 2014 haben die Mitarbeiterkinder ihre Erlebnisse rund um die Ferienbetreuung in Bildern und Zeichnungen festgehalten. Auf dem Foto zeigt Tamia ihr Bild. (Foto: VAG / Claus Felix)
 
Personalvorstand Karl-Heinz Pöverlein umgeben von einigen KooMiKi-Kindern. (Foto: VAG / Claus Felix)
NÜRNBERG (pm/nf) - Ab sofort ist ein buntes Gefährt auf Nürnbergs Straßen zu sehen: der KooMiKi-Bus. KooMiKi steht für Kooperation MitarbeiterKinder und ist ein Zusammenschluss mehrerer Nürnberger Unternehmen.

Ziel ist es, die Mitarbeiter bei der nicht ganz leichten Aufgabe zu unterstützen, sechs Wochen Sommerferien zu überbrücken und ihnen damit die Vereinbarkeit von Beruf und Familie zu erleichtern. Während des KooMiKi-Ferienprogramms 2014, für das die Städtischen Werke Nürnberg mit den Unternehmen VAG, N-ERGIE Aktiengesellschaft und wbg Nürnberg GmbH Immobilienunternehmen verantwortlich zeichneten, haben die Mitarbiterkinder ihre Erlebnisse rund um die Ferienbetreuung in Bildern und Zeichnungen festgehalten. Diese zieren nun einen umweltschonenden Erdgasbus der VAG und machen ihn so zum sichtbaren Symbol familienbewusster Personalpolitik.

Für KooMiKi haben sich die Unternehmen Albrecht Dürer Airport Nürnberg, Consorsbank, Datev, Faber Castell, GfK, Sparkasse Nürnberg, N-ERGIE, VAG, und wbg zusammengeschlossen. Jedes Jahr organisiert eines der Unternehmen für die Mitarbeiterkinder aller beteiligten Firmen ein umfangreiches Ferienprogramm. Fester Bestandteil sind dabei die klassische Ferienbetreuung sowie Sport-, Musik- und Englisch-Camps.

Der Vorteil: Jedes der Unternehmen kann so seine Mitarbeiter bei der Betreuung der Kinder unterstützen und entschärft die Situation, dass alle gleichzeitig Urlaub nehmen müssen – ohne dass jedes Unternehmen zu viel Aufwand betreiben müsste. „Das ist eine klassische Win- Win-Situation“, freut sich Karl-Heinz Pöverlein, der bei VAG und N-ERGIE als Vorstand das Ressort Personal verantwortet. „Und dabei sind die Kinder bestens versorgt. Ich hatte im vergangenen Sommer Gelegenheit, einige von ihnen kennen zu lernen, als sie bei uns im Haus unterwegs waren. In einer Fragestunde haben sie mich gelöchert und ich konnte spüren, dass sie begeistert waren, die Unternehmen ihrer Eltern kennen zu lernen“.

Für eine familienbewusste Personalpolitik braucht es selbstverständlich mehr als ein Ferienprogramm, dessen ist sich auch Pöverlein bewusst. „So individuell wie unsere Mitarbeiter, so vielfältig sind die persönlichen Bedürfnisse. Daher haben wir Angebote entwickelt, die auf die unterschiedlichen Lebensphasen unserer Mitarbeiter eingehen. Das reicht von einer Beratung für werdende Eltern, Begleitung während der Elternzeit, flexiblen Arbeitszeitmodellen, betrieblich geförderter Kinderbetreuung bis hin zu Elternkursen und Unterstützung bei der Pflege von Angehörigen, beispielsweise durch eine Arbeitszeitreduzierung oder Freistellung. Wir hoffen, damit unsere Mitarbeiter entlasten zu können – sicher nicht ganz uneigennützig. Schließlich sind sie unsere wichtigste Ressource.“
Die Kooperation KooMiKi besteht seit 2007. Im Anfangsjahr wurden 87 Kinder angemeldet, für die Sommerferien 2014 waren es 412, die meisten in der Altersspanne von sieben bis 15 Jahre. „Diese Entwicklung zeigt uns, dass wir mit unserem Angebot auf dem richtigen Weg sind, das freut uns sehr“, resümiert Karl-Heinz Pöverlein. „Und jetzt wünschen wir dem KooMiKi-Bus und all seinen Fahrgästen eine stets gute Fahrt.“
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