Kümmerland der Wiesenschule

Die Schule und ihr Schulchor untermalten die allgemeine Freude und präsentierten ein eigens komponiertes Kümmerland-Lied. Fotos (2): oh

Ort für kranke Kinder in Notsituationen

NÜRNBERG - Ein Kümmerland, „ein Ort des Kümmerns“, wird ab sofort Eltern der Wiesengrundschule in der Südstadt in Notsituationen helfen, ihre kranken Kinder in guten Händen zu wissen. Kranke Kinder brauchen vor allem liebevolle Zuwendung und Geborgenheit – doch nicht immer ist dies möglich, besonders im Arbeits- und Schulalltag.

Gemeinsam mit dem Diakonieverein Lichtenhof der Gustav-Adolf-Gedächtniskirche hatte sich die Aktion Schutzbengel der Rummelsberger Diakonie e.V. zum Ziel gesetzt, hier unbürokratisch zu helfen. Bei der Eröffnung im Gemeindezentrum der Christuskirche Steinbühl feierten die Vertreter der beiden kooperierenden Kirchengemeinden, dem Sozialreferat und dem Jugendamt der Stadt Nürnberg, der umliegenden Horte und Kindergärten, der Rummelsberger Diakonie, der Wiesenschule und der Aktion Schutzbengel den offiziellen Start des Pilotprojektes. Unter ihnen auch Marlene Rupprecht, Mitglied des Bundestages und des wissenschaftlichen Beirats der Aktion Schutzbengel sowie der Schirmherr der Aktion, Heikko Deutschmann.

Der Schulleiter der Wiesenschule, Hans-Jürgen Hartwig, schilderte den Gästen die vielfältige Not der betroffenen Kinder und Eltern aus seinem täglichen Erleben. Viel individuelles Handeln sei hier für die Kinder nötig, das aber natürlich auch den reibungslosen Ablauf des Schulgeschehens beeinflusse. „Die Schule und unsere Kinder freuen sich über die wertvolle Entlastung des Schutzbengel-Kümmerlandes mit seinem einmaligen Betreuungsangebot“, betonte der Schulleiter. Das Projekt wurde ausschließlich aus Spendengeldern finanziert.

http://www.aktion-schutzbengel.de/







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