Lebenshilfe Erlangen sucht ehrenamtliche Verstärkung


ERLANGEN - 2011 ist das Jahr des Ehrenamts. Die Europäische Union hat es ausgerufen, um die Bedeutung des freiwilligen Engagements für das gesellschaftliche Miteinander hervorzuheben.

In der Lebenshilfe Erlangen sind zwischen 150 und 180 Menschen ehrenamtlich für Menschen mit geistiger Behinderung aktiv, die meisten davon in der so genannten offenen Behindertenarbeit.

Dazu zählt die Betreuung von behinderten Kindern am Wochenende, um den Eltern ein paar freie Stunden zu gönnen. Oder die Begleitung eines behinderten Menschen ins Schwimmbad, Kino und so weiter.


Ein Beispiel von vielen: Brigitte Wullenweber ist mit großer Freude ehrenamtlich im
Verkauf des Erlanger Lebenshilfe Ladens tätig. Foto: Anja de Bruyn


Aber auch in anderen Einrichtungen sind Ehrenamtliche engagiert, ob im Verkauf des Lebenshilfe Ladens, als Lesepaten im Kindergarten oder in der Wohnstätte. „Viele Dienstleistungsangebote wären ohne Ehrenamtliche gar nicht denkbar, wie zum Beispiel die Begleitung bei Freizeitaktivitäten“, sagt Lebenshilfe- Geschäftsführer Stefan Müller. Es sei ein Gewinn auf beiden Seiten und das selbstverständliche Miteinander von Menschen mit Behinderung werde gefördert. Auch in Vorständen und Gremien übernehmen Ehrenamtliche Führungsaufgaben. Sowohl der Vorstand des Lebenshilfe-Vereins als auch der der Stiftung Lebenshilfe ist ehrenamtlich. "Bei der Lebenshilfe mitzuarbeiten, ist eine große Bereicherung und verändert die Sichtweise auf Menschen mit Behinderung", so Thomas Hofmann, Vorsitzender des Lebenshilfe-Vorstands.

Wer sich ehrenamtlich bei der Lebenshilfe engagieren möchte, kann sich unter der Telefonnummer 09131/50669-13 an Inge Holzammer wenden: i.holzammer@lebenshilfeerlangen.de
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