Lebensqualität: Nürnberg kommt an

Eine Studie ergab, wie Nürnberg wirklich gesehen wird: Liebenswert, sympathisch und schön. (Foto: Nicole Fuchsbauer)
Studien zur Lebensqualität und „Marken“-Wahrnehmung

NÜRNBERG (pm/nf) - Erfreut zeigt sich die SPD-Stadtratsfraktion über die gute Platzierung von Nürnberg in zwei jüngst veröffentlichten Studien zur Lebensqualität und zur Wahrnehmung deutscher Städte in der Bevölkerung. Wie das Nachrichtenportal „Finanzen 100“ berichtet, bietet Nürnberg die beste Lebensqualität aller deutschen Städte für wenig Geld, und erreicht international nach Ottawa den insgesamt zweitbesten Wert.


In einer Studie der Firma Brandmeyer, die die Wahrnehmung der 50 größten Städte in Deutschland in der Bevölkerung untersucht, erreichte Nürnberg hinter Städten wie Hamburg, München, Köln und Dresden einen sehr guten 7. Platz. Die Fraktionsvorsitzende Dr. Anja Prölß-Kammerer erklärt: „Besonders freut uns, dass Nürnberg bei den jungen Menschen bis 29 hinter Hamburg, München und Köln auf einen hervorragenden vierten Platz kommt. Wenn sich mehr junge Leute vorstellen können nach Nürnberg zu ziehen als nach Berlin zeigt dies deutlich, dass Nürnberg in ganz Deutschland als lebenswerte sympathische Stadt gesehen wird. So manche Klagen über angebliche Langeweile oder fehlende „Internationalität“ haben anscheinend wenig mit der tatsächlichen Wahrnehmung der Menschen zu tun.“

Nürnberg zählt damit nach 2010 erneut zu den Top Stadtmarken. Die wirtschaftspolitische Sprecherin Katja Strohhacker, ergänzt: „Umfragen zeigen, dass sich die Nürnbergerinnen und Nürnberger mehrheitlich sehr wohl in ihrer Stadt fühlen und Nürnberg auch für Menschen aus dem In- und Ausland eine attraktive Adresse ist. Wir freuen uns über diese Entwicklungen und sehen sie auch als Bestätigung für unseren Kurs und Initiativen wie den Tourismusfonds, den vielzähligen (oft kostenlosen) Veranstaltungen im kulturellen Bereich, aber vor allem auch einer sehr gut ausgebauten sozialen Infrastruktur für alle Altersgruppen, von den Kleinsten bis zu den Senioren. Wir werden auch die mit dem Zuzug einhergehenden Herausforderungen, insbesondere beim Wohnraum, aber auch bei Betreuungsmöglichkeiten und der verkehrlichen Infrastruktur weiter im Dialog mit der Stadtgesellschaft angehen.“
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.