Leiter des KunstKulturQuartiers widerspricht: ,,Katharinenruine ist sicher"

Die Katharinenruine wird seit 1985 als feste Freiluftspielstätte betrieben. (Foto: Stadt Nürnberg)
NÜRNBERG (pm/nf) - Der Leiter des KunstKulturQuartiers, Dr. Matthias Strobel, widerspricht der Darstellung einer Nürnberger Zeitung, die vor „Einsturz-Gefahr in der Katharinenruine“ warnte. „Die Ruine der Katharinenkirche im Herzen der Altstadt steht sicher! Niemand muss sich vor herabfallendem Gemäuer oder Putzstücken ängstigen. Die Besucherinnen und Besucher des st. katharina open airs, die gerade zu hunderten in die Konzerte strömen, können an diesem schönsten Nürnberger Freiluftspielort unbedenklich Musik und Theater genießen“, erklärt Strobel.

Die Katharinenruine wird seit 1985 als feste Freiluftspielstätte zuerst vom Amt für Kultur und Freizeit und seit 2008 vom KunstKulturQuartier betrieben.
Der Zeitungsbericht verweist auf eine „Studie der Stadt“, in der „vor herabfallenden Teilen“ gewarnt werde. Diese „unrichtige Darstellung“ entbehre jeder Grundlage, sagt der Leiter des KunstKulturQuartiers. Um die Verkehrssicherheit und die Sicherheit des Publikums zu gewährleisten, waren im Frühling Maßnahmen erforderlich, die im Wesentlichen rechtzeitig zur „Blauen Nacht“ abgeschlossen wurden.

Lose Bauteile wie Putze, Mörtel und Altergänzungen wurden gesichert. Diese Arbeiten waren notwendig geworden, nachdem ein eigens dafür beauftragtes Ingenieurbüro seinen Zustandsbericht vorgelegt hatte. Auf der Basis dieser durchgeführten Zustandsuntersuchungen wird derzeit ein Sanierungskonzept erarbeitet.

Im nächsten Kulturausschuss, der am Freitag, 1. Juli 2016, tagt, diskutieren die Stadträte über die zukünftige Nutzung der im 13. Jahrhundert erbauten ehemaligen Klosterkirche.
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