Ludwig-Scholz-Medaille verliehen

Leben und Wirken im Geiste von Ludwig Scholz: Ute Scholz und Staatsminister Dr. Markus Söder (2.v.r.) überreichten die Medaille samt Urkunde jeweils an Bernd Edelhäußer (Gebersdorfer Kärwa / l.), Pfarrer Thomas V. Kaffenberger (LUX – Junge Kirche Nürnberg / 2.v.l.) und Jochen Obermeier (Stadtverband Nürnberg der Kleingärtner / r.). Foto: Uwe Müller

NÜRNBERG (mue) - Institutionen zu ehren, die sich um die Stadt Nürnberg verdient gemacht haben, ist der Sinn der Ludwig-Scholz-Medaille, die alle zwei Jahre verliehen wird.


So auch vergangenen Dienstag im Historischen Rathaussaal, wo die Witwe des Alt-Oberbürgermeisters, Ute Scholz, und Staatsminister Dr. Markus Söder zahlreiche Gäste aus Politik und Wirtschaft, vor allem aber aus Vereinen und Verbänden begrüßen konnten; darunter der Ehrenbürger der Stadt Nürnberg und Ministerpräsident a.D. Dr. Günter Beckstein, Kulturreferentin Prof. Dr. Julia Lehner, Wirtschaftsreferent Dr. Michael Fraas, CSU-Fraktionsvorsitzender Sebastian Brehm, weitere Nürnberger Stadträte sowie Abgeordnete aus Land- und Bezirkstag. Wie Markus Söder in seiner Eröffnungsrede betonte, stehe der Name Ludwig Scholz vor allem für zwei Dinge: „Erstens war er der erste und bisher einzige CSU-Oberbürgermeister Nürnbergs und hat schon insofern Geschichte geschrieben. Zweitens hat er nicht gejammert, sondern einfach gemacht – und das auf sehr sympathische und effektive Art.“ Der Alt-Oberbürgermeister, so unterstrich Söder, habe die Menschen gekannt, „... und diese haben ihn gemocht, so wie er sie auch.“ Vor allem jedoch habe Ludwig Scholz nie aufgehört, sich für seine geliebte Stadt Nürnberg einzusetzen. In diesem Sinne wird die Ehrenmedaille, die seinen Namen trägt, alle zwei Jahre an Institutionen verliehen, die genau diesen Geist von Ludwig Scholz auch heute noch leben – und zwar ganz praktisch. Preisträger waren heuer der Stadtverband Nürnberg der Kleingärtner, die Gebersdorfer Kärwa sowie LUX – Junge Kirche Nürnberg. Ihm und auch Ute Scholz, so Markus Söder, sei durchaus bewusst, dass noch sehr viele weitere Institutionen würdig wären, mit der Medaille geehrt zu werden. Und so verfolge die Verleihung zweierlei Zweck: einerseits Danke sagen für geleistete, gemeinnützige Arbeit und gleichzeitig andere zu eben solch einem großartigen Engagement für die Stadt motivieren. „Der Ludwig hat die Stadt sehr geprägt – ohne sein Wirken wäre sie heute ärmer. Darum denken wir auch immer sehr gerne an ihn zurück“, so der Minister abschließend.

Im Anschluss an die Ehrungen ließen sich die Gäste bei einem Stehempfang gastronomisch durch die Firma Lehrieder verwöhnen; für die musikalische Umrahmung des Abends sorgte das Markus-Harm-Trio.
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