Max Grundig als Namensgeber

Fachoberschule trägt Namen des Fürther Unternehmers

Die Staatliche Fachoberschule und Berufsoberschule (FOS / BOS) heißt ab sofort offiziell Max-Grundig-Schule.



Vor dem übergroßen Grundig-Poster: (von li.) OB Dr. Thomas Jung, Karl-Heinz Kleinschnittger (Grundig-Stiftung), Schulleiter Reinhold Kunkel und Regierungspräsident Thomas Bauer. Foto: Mittelsdorf


Der Fürther Unternehmer und Rundfunkpionier Max Grundig wäre in diesem Jahr 100 Jahre alt geworden. Die Stadt würdigte einen der berühmtesten Fürther bereits in zahlreichen Veranstaltungen, im Rundfunkmuseum ist eine große Grundig-Ausstellung zu sehen. Nun also steht der Fürther Ehrenbürger und Träger der Goldenen Bürgermedaille auch Pate für die FOS/BOS.

Für Schulleiter Reinhold Kunkel sei die Umbenennung ein "Glücksfall", könne sich die Schule mit ihren drei Ausbildungsrichtungen Technik, Wirtschaft und Sozialwesen doch "in hohem Maße" mit dem Lebenswerk Grundigs identifizieren. Die Schule an der Amalienstraße trägt somit dazu bei, so Oberbrügermeister Dr. Thomas Jung, dass der Name Max Grundig weiter eng mit der Stadt verbunden bleibt.

Zählte die Schule im Jahr ihrer Eröffnung (1970) gerade mal 140 Schüler, so sind derzeit mehr als 1000 Schüler in 36 Klassen untergebracht. Etwa 50 Prozent davon kommen aus Fürth und dem Landkreis Fürth, rund 26 Prozent aus Nürnberg und etwa zehn Prozent aus dem Landkreis Bad Windsheim/Neustadt.

In diesem Jahr haben rund 400 Schüler die Max-Grundig-Schule mit dem Fachabitur verlassen - mehr als bei den drei Fürther Gymnasien zusammen. Der Zulauf ist weiter ungebrochen und so erwartet man für das kommende Schuljahr eine noch höhere Schülerzahl.

Nicht zuletzt deshalb bekommt die Schule derzeit einen Anbau und wird um eine weitere Etage aufgestockt. Der Rohbau ist schon fertig und die Vorarbeiten abgeschlossen, so dass voraussichtlich im Februar 2009 die neuen Räume bezogen werden können. (web)
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