Melanie Huml startet Kampagne für Sonnenschutz in der ,,Wolke 10“

Die Bayerische Gesundheitsministerin Melanie Huml mit Marc Becker-Floris (Director Wald Disney) und Kindern des Kindergartens ,,Wolke 10". (Foto: Nicole Fuchsbauer)
Gesundheitsministerin wirbt für konsquenten Sonnenschutz

NÜRNBERG (nf) - Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml hat im Kindergarten ,,Wolke 10“ hoch über den Dächern der Südstadt die diesjährige Präventionskampagne „Sonne(n) mit Verstand“ gestartet: „Mit unserer Kampagne werben wir bei Kindern und Eltern für einen konsequenten Sonnenschutz. Denn gerade die Haut von Kindern ist besonders empfindlich bei Sonneneinstrahlung. Aber auch Erwachsene sollten nicht nachlässig sein, sondern mit gutem Beispiel vorangehen. Denn mit jedem Sonnenbrand steigt das Hautkrebs-Risiko.“


Bayern ist das einzige Bundesland mit einer eigenen Präventionskampagne gegen Hautkrebs. Unterstützt wird die Aktion in diesem Jahr von der Disney-Figur Olaf, die Kindern und Eltern aus dem Animationsfilm „Die Eiskönigin – Völlig unverfroren“ als liebenswerter Schneemann bekannt ist. Die Walt Disney Company ist diesjähriger Kooperationspartner und stellt mit Olaf einen seiner derzeit beliebtesten Charaktere für die Kampagne zur Verfügung, um vor allem die junge Zielgruppe spielerisch auf das Thema Sonnenschutz hinzuweisen. Klar, dass alle Kinder ihren ,,Olaf" mit nach Hause nehmen durften.

Die Ministerin betonte: „Die Gefahren durch die Sonne dürfen nicht unterschätzt werden! Ich setze darauf, dass wir gemeinsam mit unserem neuen Kooperationspartner noch mehr Familien als bisher mit unseren Informationen erreichen.“ Die Gesundheitsministerin weiter: „Um sich ausreichend zu schützen, ist es wichtig, eine Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor zu wählen und konsequent einzucremen – auch noch einmal nach dem Baden. Nicht vergessen sollten Eltern darüber hinaus eine geeignete Kopfbedeckung für ihre Kinder und eine Sonnenbrille mit UV-Filter.“

Für Eltern mit kleinen Kindern gilt: Kinder unter zwei Jahren dürfen nicht der direkten Sonnenstrahlung ausgesetzt werden. Es ist auch ratsam, die Mittagshitze zu meiden.
In Bayern erkranken pro Jahr rund 3.000 Menschen am schwarzen Hautkrebs (Malignes Melanom). Der Hautkrebs wird durch starke UV-Belastung und Sonnenbrände insbesondere im Kindesalter ausgelöst. Eine Rolle spielt auch die erbliche Veranlagung.

Melanie Huml: „Hautkrebs ist oft nicht leicht erkennbar, da die Veränderungen an der Haut sehr unterschiedlich sein können. Deswegen ist es so wichtig, regelmäßig zur Früherkennung zum Facharzt zu gehen. Seit 2008 haben alle gesetzlich Krankenversicherten ab 35 alle zwei Jahre Anspruch darauf. Doch nur jeder Dritte nutzt das Angebot.
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