Metropolregion: Festakt zum Jubiläum

„Ein Hoch aufs Hier“: Zum Festakt in der Orangerie kamen über 100 Vertreter aus der Metropolregion. Foto: Uwe Müller

REGION (mue) - Die Metropolregion Nürnberg besteht heute aus 23 Landkreisen und elf kreisfreien Städten – vom thüringischen Landkreis Sonneberg im Norden bis zum Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen im Süden, vom Landkreis Kitzingen im Westen bis zum Landkreis Tirschenreuth im Osten. Auf einer Fläche von gut 21.800 km² leben hier 3,5 Millionen Menschen.


Die geballte Kompetenz, angefangen von der Wirtschaft über die Infrastruktur bis hin zum Thema Lebensqualität stellt indes auch niemand in Abrede, im Gegenteil: Anlässlich des zehnjährigen Bestehens der Metropolregion wurde dieser Tage zum Festakt an den Ort der Gründung geladen – in die Orangerie im Erlanger Schlossgarten. Über 100 Gäste gaben sich zu diesem Anlass die Ehre und repräsentierten zugleich stellvertretend das breite Spektrum derer, die sich für die Metropolregion engagieren. Mit berechtigtem Stolz feierte man das Jubiläum; unter den Vertretern aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft befanden sich die Bayerischen Staatsminister Dr. Markus Söder (Finanzen und Heimat), Joachim Herrmann (Innen, Bau und Verkehr), Melanie Huml (Gesundheit und Pflege), darüber hinaus der Vorsitzende des Vereins „Wirtschaft für die Metropolregion“, Prof. Klaus Wübbenhorst, Hans-Peter Schmidt (Kuratoriumsvorsitzender des Fördervereins), Dirk von Vopelius (IHK-Präsident) sowie Landräte, Bürgermeister und weitere Mandatsträger. Man war sich einig, dass die Entwicklung der Metropolregion keinen Stillstand erleiden dürfe – so mahnte etwa Hans-Peter Schmidt „dringend weitere Mittel“ aus der Wirtschaft an, und Dirk von Vopelius ermutigte zum „großen Vorwärtsdenken“, um Stagnation von vornherein auszuschließen. Immerhin, so unterstrich auch Markus Söder, sei die Lebensqualität in der Metropolregion sehr hoch, was allgemein schon seit jeher zu den fränkischen Stärken zähle. In diesem Zusammenhang kündigte der Minister an, das Marketing künftig mit 600.000 statt bisher 300.000 Euro (frei-)staatlich zu fördern.

Erklärtes Ziel in der Metropolregion ist es also, auch künftig gut zusammen zu spielen – im Prinzip wie ein Orchester. Aus diesem Grund stand der Festakt in der Orangerie auch unter dem Motto „So spielt das Metropolorchester“; wobei dies nicht nur symbolisch verstanden werden wollte, sondern durch das (gelungene) Mitwirken von Musikern aus der Region auch Programm war.


Regionale Kompetenz

1,8 Millionen Erwerbstätige erwirtschaften in der Metropolregion ein jährliches Bruttoinlandsprodukt von 115 Milliarden Euro – das entspricht der Größenordnung von ganz Ungarn. Insgesamt 20 Universitäten und Hochschulen sowie 35 Forschungs- und Anwenderzentren versorgen die Region mit innovativer Schubkraft – bei der Zahl der Patentanmeldungen ist die Region bundesweit spitze. Global Player wie Siemens oder Adidas, aber auch etliche Mittelständler sind in ihrem Bereich Weltmarktführer.

www.metropolregion.nuernberg.de
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