Neubau Ost eingeweiht

Gesundheitsstaatssekretärin Melanie Huml und Finanzminister Dr. Markus Söder bei der Einweihung des Dr.h.c.Theo-Schöller-Hauses am Klinikum Nürnberg Nord gemeinsam mit Oberbürgermeister Dr. Ulrich Maly (l.) und Dr. Alfred Estelmann. Foto: Bayerisches Staatsministerium für Umwelt und Gesundheit

55 Millionen Euro vom Freistaat

NÜRNBERG - Der Freistaat Bayern setzt auf eine Stärkung der medizinischen Versorgung gerade älterer Menschen. Dies betonte die Bayerische Gesundheitsstaatssekretärin Melanie Huml bei der offiziellen Einweihung des Dr.h.c.-Theo-Schöller-Hauses am Klinikum Nürnberg Nord.

Huml: ,,Spitzenmedizin muss sich an die besonderen Bedürfnisse älterer Patienten anpassen. Schon 2020 wird fast jeder fünfte Krankenhauspatient in Bayern über 80 Jahre alt sein. Mit spezialisierten Zentren für Altersmedizin liefern wir die richtigen Antworten auf die Herausforderungen der Zukunft." Der Neubau Ost ist ein Musterbeispiel für eine spezialisierte Versorgung: In einem Gebäude sind nun neben der Akutgeriatrie eine erweiterte Palliativstation, vier Intensiveinheiten und drei Institute für Labormedizin vereint – mit insgesamt 127 Betten. "Das Klinikum Nürnberg baut durch die Erweiterung seine Vorreiterrolle in der Akutgeriatrie weiter aus und setzt Maßstäbe bei der Versorgung älterer Patienten", so Huml. ,,Die Neuausrichtung des Klinikums rückt die menschliche Medizin in den Mittelpunkt, gerade Ältere benötigen eine umfassende Pflege und Fürsorge." Als weitere Besonderheit verfügt der neue Standort zudem über einen eigenen Hubschrauberlandeplatz. Damit ist der direkte Anschluss bei der Notfallversorgung garantiert. Insgesamt wurden für den Neubau Ost mehr als 55 Millionen Euro an staatlichen Fördermitteln zur Verfügung gestellt. Davon sind bereits 43 Millionen Euro ausbezahlt.
 
Das Klinikum Nürnberg mit den Standorten Nord und Süd gehört zu den größten kommunalen Krankenhäusern. Nach mehr als drei Jahrzehnten wird die Neustrukturierung des Klinikums Nürnberg Nord abgeschlossen, der Neubau Ost bildet den letzten Abschnitt der Maßnahmen. Seit 1980 hat der Freistaat 806 Millionen Euro in die Betriebsstätten Nord und Süd investiert. "Diese beeindruckende Zahl belegt das große Engagement des Freistaats für seine Kliniken", betonte Huml. Der Freistaat Bayern hat im Doppelhaushalt 2013/14 die Mittel für die Krankenhausförderung um 70 Millionen auf 500 Millionen Euro pro Jahr erhöht.


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